Kljukina ist der einzige Aktivposten

VfL Wildeshausen ignoriert Vorgaben – 5:7

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Aktivposten: Viktoria Kljukina versuchte, ihre Teamkolleginnen mitzureißen.

Wildeshausen - Haben die Frauen des VfL Wildeshausen etwa die Sportart gewechselt? „Mit Fußball hatte das von unserer Seite jedenfalls nicht viel zu tun“, schimpfte Trainer Sven Flachsenberger, nachdem seine Crew den Start in die zweite Saisonhälfte beim Bezirksliga-Schlusslicht SG Großenmeer/Bardenfleth gründlich mit 5:7 (1:3) in den Sand gesetzt hatte.

Der VfL-Coach wirkte nach der Partie ratlos. „Ich weiß nicht, weshalb wir so ein Spiel abgeliefert haben. Die Vorbereitung hat darauf keinen Hinweis gegeben. Dass wir kaum im Krandel trainieren konnten, darf keine Ausrede sein. Schließlich habenwir auch Testspiele bestritten“, sagte Flachsenberger.

Die Krandel-Kickerinnen mussten auf dem Kunstrasenplatz in Elsfleth ohne gelernte Torhüterin auskommen. Stattdessen stellten sich die Feldspielerinnen Femke Krumdiek und Ann-Marie Tangemann je eine Hälfte zwischen die Pfosten. „Ihnen kann ich überhaupt keinen Vorwurf machen. Im Gegenteil: ein dickes Dankeschön, dass sie sich in den Dienst der Mannschaft gestellt haben“, meinte Flachsenberger.

Jenny Szeranowicz (7./26.) und Hanna Gebken (18.) schossen die Gastgeberinnen mit 3:0 in Front. Viktoria Kljukina verkürzte zum 1:3-Pausenstand (29.). „Sie war unser einziger Aktivposten. Man hat gemerkt, dass sie versucht hat, das Spiel umzubiegen und die Mannschaft mitzureißen“, erläutert Flachsenberger.

Kurz nach Wiederbeginn gelang Lena Behrends der 2:3-Anschlusstreffer (52.), ehe Jenny Szeranowicz mit vier weiteren Treffern ihren Sechserpack perfekt machte (65./69./78./88.). Die Tore von Sarah Kubitza (85./90.+1) und Femke Krumdiek (90.) gestalteten das Ergebnis etwas freundlicher.

„Die Mannschaft hat die Vorgaben überhaupt nicht umgesetzt. Dann verliert man halt auch mal gegen den Tabellenletzten“, sagte Flachsenberger. Er hofft nun auf eine entsprechende Reaktion im Heimspiel gegen die SG Holdorf/Handorf-Langenberg (Sonntag, 18. März, 13 Uhr): „Dann kann die Mannschaft mir, den Zuschauern und sich selbst zeigen, dass das nur ein Ausrutscher war.“ 

mar

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