VfL Wildeshausen plagen vor Rückrundenstart in Esenshamm Personalprobleme

Klaus Ebel hat „nur acht Namen auf dem Zettel“

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VfL-Verteidiger Lukas Schneider (r.) drohen zwei bis vier Wochen Zwangspause. ·

Wildeshausen - Riesige Personalprobleme beim VfL Wildeshausen! Vor dem Rückrundenstart in der Fußball-Bezirksliga beim TV Esenshamm (Sonnabend, 16 Uhr) plagen Klaus Ebel in der Abwehr und im Angriff immense Aufstellungssorgen. „Bis jetzt habe ich nur acht Namen auf dem Zettel – der Rest muss sich finden“, verriet der VfL-Trainer gestern Nachmittag.

In der Abteilung Attacke fehlen bereits seit Längerem Rene Tramitzke, Janek Jacobs und Majues Gebhardt-Bauer. Ihre Ausfälle konnten Maximilian Seidel und André Hesselmann bisher weitestgehend kaschieren. Zudem ließ Nico Krumdiek mit zwei Treffern in den letzten beiden Vorbereitungsspielen aufhorchen. Dumm nur: Krumdiek ist morgen, 13 Uhr, mit den A-Junioren gegen Bezirksliga-Spitzenreiter TSV Großenkneten gefordert.

Die zweite VfL-Großbaustelle tat sich in den vergangenen Tagen in der Abwehr auf: Lukas Schneider, der schon während der Vorbereitung über Beschwerden im Beckenbereich klagte, dürfte zwei bis vier Wochen fehlen, schätzt Klaus Ebel. Mögliche Ursache könnte eine Blockade des Iliosakralgelenks sein. Schneiders Zwangspause wäre zu verschmerzen gewesen, hätten nicht Kai Meyer (Teilnahme unmöglich) und Lennart Flege (Einheit abgebrochen) beim Training passen müssen. „Beide haben große Knieprobleme und müssen zum MRT“, informierte Klaus Ebel.

Dadurch ist Daniel Pasker gleich wieder gefordert. Der Innenverteidiger hatte – ausgerechnet – beim Saisonauftakt gegen den TV Esenshamm (3:1) sein bisher einziges Saisonspiel bestritten und sich dabei kurz vor Schluss eine hartnäckige Oberschenkelverletzung zugezogen. Dabei wäre Pasker eigentlich ein Kandidat für die heutige Partie der Kreisliga-Mannschaft in Großenkneten gewesen. „Er kann nach dieser langen Pause aber nicht zwei Spiele machen“, sagte Ebel. Zwar liege ihm das Schicksal der abstiegsbedrohten Reserve am Herzen, aber gegen den Tabellenvierzehnten brauche er „elf frische Leute“.

Trotz der Misere hegt Ebel weiter die Hoffnung, hinter den Überfliegern von Kickers Wahnbek „Meister vom Rest“ zu werden. · mar

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