VfL-Anhänger haben sich für Spitzenspiel gegen Wahnbek einiges einfallen lassen

Klaus Ebel freut sich über Unterstützung der Fanszene

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„Wir zählen auf euch!“: Die Fanszene hofft auf ein volles Krandelstadion. ·

Wildeshausen - Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Am Sonntag, 15 Uhr, empfängt der VfL Wildeshausen Tabellenführer Kickers Wahnbek zum Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga.

Um der Partie einen würdigen Rahmen zu geben, hat sich die „Fanszene Wildeshausen“ allerhand einfallen lassen. Davon künden jedenfalls Zettel, die unter anderem an einem Laternenpfahl vor dem Stadthaus und am Westertor im Wind flattern. In ihrer Botschaft werben die jungen VfL-Anhänger für „ein volles Stadion“ und bitten um zahlreiches Erscheinen. „Wir zählen auf euch“, lautet ihre von 17 Ausrufezeichen bekräftigte Aufforderung an die Bewohner der Kreisstadt.

VfL-Trainer Klaus Ebel freut sich über die Unterstützung. „Ich habe von der Aktion gehört und finde es toll, wenn sich Gruppen mit der Mannschaft identifizieren und für uns Reklame laufen“, sagt der Cloppenburger. Auch wenn die viertplatzierten Wildeshauser in der Tabelle bereits 14 Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter haben, werde sein Team „auf jeden Fall alles tun, um weiter an den gemeinsamen Traum zu glauben“: den Aufstieg.

Doch unter den derzeitigen personellen Voraussetzungen dürften es die Krandel-Kicker sogar schwer haben, hinter den Wahnbeker Überfliegern „Meister vom Rest“ zu werden. Denn auch der TuS Obenstrohe auf Platz zwei hat schon zehn Zähler Vorsprung. Neben den langzeitverletzten Offensivkräften Majues Gebhardt-Bauer, Rene Tramitzke und Janek Jacobs leiden Lennart Flege und Kai Meyer immer noch unter Knieproblemen. „Bei Kai haben die Schmerzen nachgelassen, aber Lennart kann nicht mal beschwerdefrei laufen“, berichtet Klaus Ebel. Beide Verteidiger waren in der „Röhre“ und hatten gestern Termine beim Orthopäden. „Ich weiß nicht, womit wir so eine Gesamtstrafe verdient haben – momentan ist der Wurm drin“, ächzt der Übungsleiter.

Beim 0:1 im Hinspiel habe seine Mannschaft den Klassenprimus „ganz gut geärgert und eigentlich einen Punkt verdient gehabt“, erinnert sich Klaus Ebel. Dass die mit etlichen regionalliga- und oberligaerfahrenen Spielern gespickten Kickers zu schlagen sind, hat der Heidmühler FC erst am vergangenen Wochenende beim 1:0 vorgemacht. „Entweder sie sind nach der Niederlage jetzt richtig heiß oder gelähmt, weil sie Riesendruck haben“, überlegt Klaus Ebel. Letztere Variante wäre ihm natürlich eindeutig lieber. · mar

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