TV Brettorf verkraftet Ausfall von Hauke Spille

Kläner-Crew schickt Kaulsdorf runter

Christian Kläner (2.v.l.) und seine Teamkollegen vom TV Brettorf bleiben erstklassig. - Foto: Marquart

Brettorf - Gerettet! Nach dem 5:1 (11:6, 11:4, 12:10, 11:7, 12:14, 11:7) über die SG Stern Kaulsdorf haben die Erstliga-Faustballer des TV Brettorf den Klassenerhalt bei noch zwei ausstehenden Spielen in der Tasche. Dagegen stehen Kaulsdorf und der TK Hannover als Absteiger fest.

„Wir können in zwei Wochen also ganz beruhigt nach Berlin fahren“, sagte Spielertrainer Christian Kläner vor den abschließenden Partien bei der SG Stern Kaulsdorf (Sonnabend, 30. Juli, 16 Uhr) und bei Spitzenreiter VfK 01 Berlin (Sonntag, 31. Juli, 11 Uhr). Somit kommen Kapitän Tim Lemke als Trainer und Hauke Spille auch nicht in eine Zwickmühle, denn ihr Verein ist am letzten Juli-Wochenende Ausrichter der norddeutschen U 18-Meisterschaft.

Nachdem die Kaulsdorfer tags zuvor das Kellerduell beim Schlusslicht TK Hannover sang- und klanglos mit 0:5 verloren hatten, benötigten die Brettorfer aus dem Vergleich mit den Ostberlinern noch drei Satzgewinne, um weiter erstklassig zu bleiben. Allerdings erreichte Christian Kläner vor der Begegnung noch eine schlechte Nachricht: U 18-Nationalspieler Hauke Spille musste wegen Fiebers passen. Dadurch ging Kläner selbst auf die rechte Angriffsposition neben Malte Hollmann. In der Abwehr spielten Marc Lange, Tim Lemke und Marcel Osterloh.

Die Gastgeber erwischten einen guten Start. „Wir haben nur sehr wenige Eigenfehler gemacht und keine dummen Bälle gespielt“, berichtete Kläner. Schnell waren die ersten beiden Sätze mit 11:6 und 11:4 im Sack. Im dritten Durchgang lag Brettorf zunächst mit 1:4 zurück, glich zum 4:4 aus und führte mit 9:8. Trotzdem hatte Kaulsdorf beim 10:9 einen Satzball, den der Tabellensechste jedoch abwehrte und mit zwei weiteren Punktgewinnen die 3:0-Satzführung und den Klassenerhalt perfekt machte.

„Danach haben wir kurz gefeiert“, erzählte Kläner. Trotzdem hielten die Brettorfer die Konzentration aufrecht und verließen nach gut anderthalbstündiger Spielzeit als ungefährdeter Sieger den Platz. „Das ist natürlich noch besser“, meinte Kläner. Für die beiden letzten Sätze hatte er Angreifer Tim Pfeifer anstelle von Marc Lange gebracht und war selbst in die Abwehr gegangen. Aber auch durch diesen Wechsel kam kein Bruch ins Brettorfer Spiel.

Eine solide Leistung bot Nachwuchsmann Marcel Osterloh. „Er hat ganz unaufgeregt gespielt und uns weiter geholfen“, sagte Kläner, bevor er und seine Teamkollegen zum Brettorfer Schützenfest aufbrachen, um den Klassenerhalt gebührend zu begießen. 

mar

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