Schon Pause für Kevin Kari

VfL Wildeshausen verfolgt im Derby beim SV Baris noch vier Ziele

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Möglicherweise muss Michael Eberle (vorne) Wildeshausens gesperrten Torjäger René Tramitzke im Sturmzentrum vertreten.

Wildeshausen - Die Mannschaftsfahrt nach Mallorca ist gebucht. Doch bevor der Flieger Richtung Balearen abhebt, sind die Bezirksliga-Fußballer des VfL Wildeshausen noch zweimal gefordert. Vor dem Saisonfinale beim SV Eintracht Oldenburg (Freitag, 19.30 Uhr) steht an diesem Mittwoch, 20 Uhr, noch das Nachbarschaftsderby beim SV Baris Delmenhorst auf dem Programm.

Lediglich für Kevin Kari, der sich eine Wadenzerrung zugezogen hatte, ist bereits Sommerpause. Obwohl das Ende der Spielzeit in Sicht ist, ist Marcel Bragula weit davon entfernt, bereits in den Urlaubsmodus zu schalten. „Wir haben noch Ziele“, sagte der VfL-Coach und zählt auf: „Wir wollen Zweiter werden, René Tramitzke zur Torjägerkrone verhelfen, die Fairnesswertung gewinnen und die beste Offensive der Liga haben.“ 

Abgesehen davon, dass die Krandel-Kicker auf dem Weg zur Vizemeisterschaft noch den VfB Oldenburg II überholen müssen, liegen sie in allen übrigen Kategorien auf Kurs. Zwar ist Tramitzke, der beim 6:2 über den SV Tur Abdin die fünfte Gelbe Karte gesehen hat, gegen Baris gesperrt. Allerdings ist es höchst unwahrscheinlich, dass Abdins Can Blümel (17 Saisontreffer) oder ein anderer dem Wildeshauser Sturmtank (23) die Kanone noch streitig macht.

Drei Optionen für den Angriff

Da auch Jannis Oberbörsch (Patellasehnenprobleme) ausfällt, bleiben Bragula in Michael Eberle, Maximilian Seidel und Thorben Schütte noch drei Optionen für den Angriff. Wer letztlich in der Sturmspitze aufläuft, wird der Übungsleiter kurzfristig entscheiden.

Obwohl Baris seit dem 5:3 beim SV Eintracht Oldenburg vor knapp zwei Wochen den Klassenerhalt sicher hat, erwartet Bragula „ein Derby, in dem beide Mannschaften noch mal alles reinhauen, um sauber ins Ziel einzulaufen“. Obwohl die Crew seines Trainerkollegen Önder Caki in der Rückrundentabelle nur den vorletzten Platz einnimmt, habe Baris in Miki Blümel (13), Dennis Kuhn (13), Devin Isik (12) und Justin Lentz (11) „Waffen, die jederzeit in der Lage sind, Tore zu machen“.

mar

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