Ab sofort kein Trainer mehr bei GW Kleinenkneten / 3:5-Pleite gegen Hicretspor II

Kern bekommt den Laufpass

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Nach nur 13 Spielen auf der Trainerbank ist für Daniel Kern Feierabend bei GW Kleinenkneten in der 2. Kreisklasse. ·

Wildeshausen - KLEINENKNETEN · GW Kleinenkneten kassierte in der 2. Fußball-Kreisklasse mit dem 3:5 gegen Hicretspor Delmenhorst II die nächste Pleite. Doch es war nicht das einzige bittere Erlebnis für GWK-Trainer Daniel Kern am vergangenen Wochenende. Noch am Sonntag teilte ihm GWK-Fußballobmann Michael Böttche mit, dass Kern ab sofort kein Trainer mehr in Kleinenkneten ist.

„Über die Art und Weise bin ich sehr enttäuscht“, gestand Kern, „anstatt mir dies persönlich mitzuteilen, wurde es einfach per Telefonanruf getan. Das hat für mich keinen Anstand“, so der 27-Jährige weiter, der erst zu Saisonbeginn das Amt übernommen hatte. Doch für Böttche gab es keine andere Möglichkeit: „Wir haben jetzt vier Spiele verloren. Ich habe keine Besserung sehen können. Damit wir nicht völlig unser Ziel, einen einstelligen Tabellenplatz, aus den Augen verlieren, mussten wir handeln.“

Bis zur Winterpause soll nun erstmal eine interne Interimslösung gefunden werden. Bei der endgültigen Trainersuche will sich Böttche Zeit lassen. „Ich habe mich noch mit niemandem unterhalten. Das wäre auch nicht in Ordnung gegenüber Daniel Kern“, sagte Böttche. Zudem glaubt er, dass die Mannschaft jetzt in den kommenden Spielen keine Ausrede mehr habe und „voll in der Pflicht steht“.

Für Kern kam der Schritt wohl trotzdem aus heiterem Himmel. Da wird es ihm auch wenig trösten, dass Böttche ihm noch wohlwollende Worte mit auf dem Weg gab: „Daniel Kern hat gute Arbeit geleistet. Er hat es geschafft, die Trainingsbeteiligung immer an die 80 Prozent heranzubringen.“

Wer weiß, ob Kern noch Trainer wäre, wenn das Spiel gegen Hicretspor gewonnen worden wäre. Jedenfalls hatte es zunächst gut für Kleinenkneten ausgesehen. Bereits in der zweiten Minute erzielte Dennis Spittel die Führung. Doch durch einen Foulelfmeter glich Hicretspor (18.) aus. „Danach ist unserer Abwehr in den Tiefschlaf verfallen“, sagte Kern. Die Gäste nutzten die Fehler gnadenlos aus, zogen bis zur Halbzeit auf 4:1 davon. Direkt nach dem Wechsel fiel das 5:1, bevor Nebil Ibrahim (56.) und Marcel Otto per Elfmeter (90.) noch Ergebniskosmetik betreiben konnten. · wie

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