VfL Wildeshausen II erkämpft sich mit toller Moral ein 2:2

Kenan Krzewina besiegelt erste HTB-Niederlage

Der Wildeshauser Marco D’Elia (links) im Laufduell mit einem Jahn-Spieler.
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Gefeierter Mann: Marco D’Elia (l.) erzielte in der Nachspielzeit das 2:2 für den VfL Wildeshausen II.

Landkreis – Jetzt hat es auch den Harpstedter TB erwischt! Nach sieben Siegen am Stück musste der Spitzenreiter der Fußball-Kreisliga mit dem 0:1 gegen den Ahlhorner SV seine erste Saisonniederlage quittieren. Dagegen arbeitet der TV Dötlingen weiter an seiner Serie und ist nach dem 6:2 gegen den FC Huntlosen nun seit fünf Partien ungeschlagen. Der VfL Wildeshausen II erkämpfte sich ein 2:2 beim TV Jahn.

TV Jahn – VfL Wildeshausen II 2:2 (2:1): „Das war ein Punkt der Moral! Die Mannschaft hat bis zur letzten Sekunde auf allen Positionen gekämpft“, freute sich VfL-Coach Georg Zimmermann. Tatsächlich gelang Marco D’Elia das 2:2 erst kurz vor Ablauf der Nachspielzeit (90.+4). Wie schon beim 1:3 gegen Munderloh hatten die Krandel-Kicker die ersten klaren Chancen der Partie, nutzten sie aber nicht. Stattdessen zirkelte Enrico Köhler den Ball mit dem Innenrist zum 1:0 für Jahn ins lange Eck (17.). Die Freude über das 1:1 (33.) durch Ole Willms währte bei den Gästen nicht lange, denn postwendend schob Hannes Havekost den Ball am herausstürzenden VfL-Keeper Maik Backhus vorbei zum 2:1 ins Netz (34.). Doch mit nimmermüdem Einsatz verdienten sich die Wildeshauser den Punktgewinn. Eine starke taktische Leistung zeigte Robin Landgraf, der den Wirkungskreis von Jahn-Kapitän Sean Gradtke entscheidend einengte. Mit hohem Engagement und großer Laufbereitschaft wusste Tobias Beier zunächst auf der Sechserposition und dann als Außenverteidiger zu gefallen.

Harpstedter TB – Ahlhorner SV 0:1 (0:0): Die Ahlhorner machten das Zentrum dicht, doch die Harpstedter verstanden es nicht, die Räume auf den Flügeln zu nutzen. „Ahlhorn hat das taktisch ganz gut gemacht, aber wir haben es nicht geschafft, unser Spiel durchzudrücken“, musste HTB-Coach Marcus Metschulat zugeben. Dabei hätte Nils Klaassen seine Crew bereits in den ersten fünf Minuten zweimal in Führung schießen müssen. Das 0:0 zur Pause ging insgesamt in Ordnung. Nach einer Stunde vergab Timo Höfken eine Riesenchance, als er den Ball aus sieben Metern über den Kasten setzte. Nach dem folgenden Abstoß flankte Ahlhorns Kenan Krzewina mit links, traf dabei seinen rechten Fuß, und die Kugel senkte sich als Bogenlampe unhaltbar hinter Henrik Reineberg zum 1:0 ins Tor (60.). In der Schlussminute hätte Höfken den Ausgleich erzielen können, doch er köpfte zentral auf ASV-Torhüter Niklas Riecken. „Das war eigentlich ein Unentschieden-Spiel. Leider haben wir es zu Beginn der beiden Halbzeiten verpasst, in Führung zu gehen. Dann läuft das Spiel ganz anders, weil Ahlhorn aus der Deckung kommen muss“, meinte Metschulat.

TV Dötlingen – FC Huntlosen 6:2 (3:1): „Im Moment läuft es ganz gut“, zeigte sich Dötlingens Trainer Joachim Puchler bester Laune. Dagegen waren Huntlosens Übungsleiter Jan Schindler und sein Co-Trainer Frank Melle „ziemlich enttäuscht“. Nach einem Eckstoß, der in Schindlers Augen keiner war, besorgte Shqipron Stublla das frühe 1:0 für die Platzherren (2.). Zwar gelang Jan Deters aus spitzem Winkel das 1:1 (28.), doch mit zwei Freistoßtreffern bescherte Bartosz Drozdowski den Dötlingern die 3:1-Pausenführung (31./35.). Andre Strudthoff mit einem sehenswerten 22-Meter-Schuss (51.) und Shqipron Stublla per Doppelpack (65./76.) machten das halbe Dutzend voll, ehe Stefan Merz nach Vorarbeit von Kai Harberts mit dem 2:6 noch etwas Ergebniskosmetik betrieb (86.). „Das Ergebnis passt zum Spielverlauf. Wir haben uns zu dumm angestellt und zu viele vermeidbare Fehler gemacht – das nervt!“, ärgerte sich Schindler. „Das war okay. Aber ich sehe noch zu wenig von dem Kombinationsfußball, den wir spielen können“, meinte Puchler, der sich außerdem um die verletzten Julian Eilers (Zerrung) und Kevin Strumpski (Knie) sorgt.

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