Fußball: Wildeshausens Sascha Görke steht gegen Wiefelstede vor Comeback

„Keine Wunder erwarten“

Die Wildeshauser Fußballer sehnen das Comeback von Sascha Görke herbei. ·

Wildeshausen - An der Vizemeisterschaft haben die Bezirksliga-Fußballer des VfL Wildeshausen wohl die längste Zeit geschnuppert. Nach ihren kläglichen Auftritten an den letzten zwei Wochenende muss der auf Tabellenplatz vier abgerutschte Aufsteiger vielmehr aufpassen, dass er nicht ins Mittelfeld durchgereicht wird. Einen Schritt in die andere Richtung – nämlich wieder nach oben – könnten die Wildeshauser unternehmen, wenn sie heute Nachmittag ihr Nachholspiel gegen den SVE Wiefelstede für sich entscheiden. Anstoß im Krandel-Stadion ist um 16 Uhr.

„Wenn die Jungs kein Interesse mehr haben, können sie das auch gerne anders äußern, anstatt so eine schlechte Leistung auf dem Platz abzuliefern“, hatte Gaden nach dem 1:3 gegen Obenstrohe vor sechs Tagen scharf in Richtung seiner Mannschaft gesagt. Erste Maßnahme im Training: Am Dienstag gab es eine intensivere Einheit in den Bereichen Kraft und Kondition. „Als Straftraining möchte ich das gar nicht verstehen wissen“, sagte Gaden. „Vielmehr habe ich versucht, den Spielern meinen Standpunkt klarzumachen und Details zu klären.“

Die spielerische Misere erklären vermag der VfL-Coach indes nicht. „Ich weiß selbst nicht, woran es liegt. Vielleicht hat sich bei einigen Spielern eine gewisse Gleichgültigkeit eingeschlichen“, vermutet Gaden. Hinzu komme zweifelsohne die personelle Misere. Gerade die Leistungsträger wie Sascha Görke oder Kai Schmale fehlten zuletzt an allen Ecken und Enden. Schmale muss heute ein letztes Mal wegen seiner Rot-Sperre zuschauen. Außerdem fehlen Jannik Wallner, Lukas Schneider und Hector Hüls. Eine Wohltat für das VfL-Spiel könnte dafür die Rückkehr von Spielmacher Sascha Görke sein. „Nach seiner Verletzung sollte man keine Wunderdinge erwarten“, weiß Gaden, doch auch er kann nicht wegdiskutieren, wie wichtig der Mittelfeldstratege für die Wildeshauser ist. „Sascha erfüllte seine Aufgabe auf der zentralen Position fast optimal. Seine Spielführung und Übersicht haben uns sehr gefehlt, da wir keinen Spieler haben, der ihn ersetzen kann.“

Korsettstangen im Gerüst des SVE Wiefelstede sind Mittelfeldspieler Bernd Hobbie, der vor allem bei Standardsituationen für Gefahr sorgt, sowie der elffache Torschütze Dennis Jöstingmeier. Das Hinspiel, von Aufstiegseuphorie getragen und mit kompletter Besetzung, gewannen die Wildeshauser 4:1. Auch wenn Gaden heute nicht seine stärkste Elf aufbieten kann, so hofft er umso mehr, dass sein Team wieder mit der erforderlichen Leidenschaft an die Aufgabe herangeht, um den Negativtrend zu stoppen. · him

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