Torhüter lenkt entscheidenden Elfmeter an die Latte / „Verdienter Sieger“

Keeper Maximilian Welz ist Dötlingens Pokalheld

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Maximilian Welz parierte den entscheidenden Elfmeter von Daniel Gösling. ·

Dötlingen - Von Harald Kellmann. Rassige Zweikämpfe, spektakuläre Torraumszenen, hohes Tempo: Das Viertelfinale im Fußball-Kreispokal zwischen dem TV Dötlingen (Spitzenreiter der 1. Kreisklasse) und dem SC Colnrade (14. der Kreisliga) hielt, was die Fans von einem Pokalfight erwarten.

Am Ende siegten die klassentieferen Dötlinger mit 6:5 (1:1/1:1) nach Elfmeterschießen. Der Held des Abends war zweifellos TVD-Keeper Maximilian Welz, der für den gesperrten Hendrik Schulz das Tor hütete und neben anderen Glanztaten den letzten Elfmeter von Daniel Gösling an die Latte lenkte. Anschließend schien es, als würde der Schlussmann unter dem Pulk seiner jubelnden Mitspieler und Fans schier zerdrückt.

TVD-Trainer Georg Zimmermann lobte beide Teams für ihr engagiertes Spiel: „Colnrade war solide in der Abwehr und von hinten raus brandgefährlich mit Kontern. Meine Mannschaft war besser im Spielaufbau, und beim Elfmeterschießen spielt dann auch das Glück mit.“

Colnrades Fußballabteilungsleiter Dietrich Kirchhoff war begeistert von der ersten Halbzeit: „Ein Spiel auf gutem Niveau. Ärgerlich für uns, dass wir nach der Führung die zwei dicken Dinger nicht machen. Im zweiten Durchgang war Dötlingen die bessere Mannschaft und damit verdienter Sieger.“

Nach anfänglichem Mittelfeldgeplänkel übernahmen die Gäste das Kommando, ohne sonderlich torgefährlich zu sein. Zwischendurch musste SC-Keeper Ole Gra bowski allerdings zwei Mal eingreifen. Nachdem Andre Sommerfeld mit einem Flachschuss von rechts ins lange Eck unerreichbar für Welz das 0:1 erzielt hatte (35.), überschlugen sich die Ereignisse. Die Gäste hätten ihre Führung ausbauen können, trafen aber lediglich die Latte, und Kay-Simon Sommerfeld schoss frei vorm Dötlinger Kasten nur Maximilian Welz an. Auf der Gegenseite schossen die Gastgeber zwei Mal an die Lattenunterkante, ehe Rene Post das 1:1 gelang (43.).

Im zweiten Durchgang waren die Platzherren klar tonangebend, ließen Ball und Gegner laufen und sparten dadurch Kraft. Vor dem Elfmeterschießen stand Schiedsrichter Öztan Tan (VfL Stenum) zwei Mal im Blickpunkt: Zum einen versagte er einem Dötlinger Treffer wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung die Anerkennung, zum anderen zeigte er dem Colnrader Max Tantius kurz vor Spiel ende Gelb-Rot (86.).

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