Wildeshausens Kapitän fehlt beim Auftritt in Voxtrup

Kapitän Görke muss am Sonntag passen

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Zwangspause: VfL-Kapitän Sascha Görke (l.) hat sich bei der 0:1-Niederlage gegen den TuS BW Lohne den Oberschenkel gezerrt und kann nicht spielen.

Wildeshausen – Brüder im Geiste: Wenn die Landesliga-Fußballer des VfL Wildeshausen am Sonntag um 14.00 Uhr beim VfR Voxtrup antreten, sieht Wildeshausens Co-Trainer Patrick Meyer einige Gemeinsamkeiten – nicht nur, weil es sich um ein Duell der Aufsteiger handelt und beide Teams tatsächlich den Amateurfußball im besten Sinn, also ohne das große Geld, bevorzugen. „Unsere Spielweisen sind schon ein bisschen vergleichbar – und auch die Mentalität“, weiß der B-Lizenz-Inhaber mit warnendem Unterton. Denn Voxtrups jüngstes 3:3 gegen den TV Dinklage nach einem 0:2- und 2:3-Rückstand imponierte Meyer. „Solche Spiele haben wir auch schon gezeigt“, erinnert er sich.

Doch während die Kreisstädter ihre jüngsten drei Begegnungen verloren, ist die blutjunge Mannschaft von Trainer Thomas Lüken mit ihren vier Neuzugängen aus der eigenen A-Jugend seit vier Spielen ungeschlagen. Meyer relativiert die eigene Negativserie jedoch ein wenig: Der Auftritt gegen Spitzenreiter Melle „hat mir wirklich gut gefallen“, und die Woche darauf gegen den Tabellenzweiten BW Lohne „haben wir eine unserer besten Saisonleistungen gezeigt“.

In dieser Trainingswoche richtete sich der Blick nach vorn. Anstatt des am Freitag ausgefallenen Spiels in Firrel trainierten die Krandel-Kicker, nach einem freien Wochenende starteten sie neu durch – „und jetzt sind wir heiß darauf, wieder zu spielen“, verdeutlicht Meyer.

Viel hat er in den Übungseinheiten nicht verändert, seitdem er nun für die kommenden Monate das alleinige Sagen hat. Chefcoach Marcel Bragula befindet sich bis zum Frühjahr für die Bundeswehr im Auslandseinsatz, „aber ich werde jetzt nicht großartig die Abläufe umkrempeln. Denn den bisherigen Kram haben Marcel und ich ja auch zusammen verzapft. . .“

Allerdings muss er personell teilweise neu planen: Trotz der Zwangspause durch das abgesagte Duell in Firrel reicht es für Kapitän Sascha Görke noch nicht. Der Mittelfeldmotor versuchte es am Dienstag im Training, brach es aber wegen seiner noch nicht abgeklungenen Oberschenkelzerrung ab. Er fehlt damit ebenso wie die Langzeitverletzten Sebastian Bröcker, Christoph Stolle, Philipp Finger und Hauke Glück. Die Einsätze der zuletzt ausgefallenen Abwehrakteure Marius Krumland und Alexander Dreher sind fraglich, „ich denke aber, dass es zumindest bei einem von beiden gehen wird“, schätzt Meyer. Zurzeit sehe es bei Innenverteidiger Krumland vielversprechend aus.

Auch René Tramitzke hat nach seinem operativ geglätteten Knorpelschaden das Mannschaftstraining wieder aufgenommen. Ein Platz im Kader käme für den Stürmer jedoch noch zu früh.

Vielleicht hätte es der Angreifer diesmal ohnehin ein bisschen schwer, denn die aktuell zweitbeste Defensive der Liga bezeichnet Meyer als das große Plus des VfR. „Hinzu kommt aber auch, dass sie vorn relativ oft treffen“, mahnt der Co-Trainer des Tabellenzehnten. Keine leichte Aufgabe für sein Saisondebüt als alleiniger Chef an der Seitenlinie.

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