Lasarsch führt sich gut ein

Kants Einsatz sorgt für Wirbel

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Der Einsatz von Christopher Kant (am Ball) im Auswärtsspiel bei Borussia Delmenhorst sorgte für einigen Wirbel.

Harpstedt/Wildeshausen - Wirrwarr in der 1. Fußball-Kreisklasse: Wegen eines vermeintlichen Regelverstoßes hatte Staffelleiter Thomas Luthardt den 8:1-Erfolg des VfL Wildeshausen II bei Borussia Delmenhorst zunächst in ein 0:5 umgewertet. Doch nach Rücksprache mit den Vereinsverantwortlichen und Schiedsrichter Dieter Käufer (VfR Wardenburg) revidierte Luthardt seine Entscheidung. Tabellenführer Wildeshausen darf die drei Punkte behalten, muss allerdings einen Verwaltungsentscheid in Höhe von 35 Euro bezahlen.

SF Wüsting – Harpstedter TB II 1:4 (0:3): Daniel Lasarsch hatte bei den Harpstedtern noch nicht einmal mittrainiert. Doch weil Mika Edelsbacher und Lasse Thielsch nicht ganz fit waren, bot HTB-Spielertrainer Christian Goritz den Neuzugang direkt in der Startelf auf. Und Lasarsch, der den Alleinunterhalter im HTB-Sturm gab, führte sich gleich gut ein: Der ehemalige Hasberger verlängerte einen Eckstoß von Goritz mit dem Kopf, so dass Wüstings Lars Tönjes den Ball zum 2:0 ins eigene Netz lenkte (34.). Zuvor hatte Malte Rahmel nach einer Flanke von Yannik Nolte das 1:0 erzielt (11.). Den 3:0-Pausenstand besorgte Goritz per 22-Meter-Freistoß von halblinks (38.). In der zweiten Halbzeit erhöhten die Gastgeber, die ohnehin schon mehr vom Spiel gehabt hatten, nochmal den Druck. Trotzdem gelang Yannik Nolte nach Goritz-Zuspiel das 4:0 (59.). Wüsting kam durch eine Kopfball-Bogenlampe von Viktor Stetinger nur noch zum 1:4 (67.). „Kämpferisch und läuferisch war das ganz stark. Allerdings hätten wir unsere Konter ein bisschen besser ausspielen können. Trotzdem muss man in Wüsting auch erstmal mit 4:1 gewinnen“, sagte Goritz.

Borussia Delmenhorst – VfL Wildeshausen II 1:8 (0:4): Auslöser des Wirbels um die Spielwertung war Christopher Kant. Der Angreifer gehört eigentlich zum Wildeshauser Bezirksliga-Team und sollte nach überwundener Knieverletzung Spielpraxis in der zweiten Mannschaft sammeln. Doch aufgrund technischer Probleme tauchte Kants Name nicht auf der Spielberechtigungsliste auf. „Das DFBnet hat dieses Vergehen im Online-Spielbericht als Regelverstoß angezeigt“, erläuterte Luthardt. Der Ausschreibung entsprechend, wertete der Staffelleiter die Partie zunächst mit 0:5 gegen die Krandel-Kicker. „Nach Rücksprache mit den Verantwortlichen der Vereine und dem Schiedsrichter hat sich herausgestellt, dass doch alles okay war. Der Spieler durfte spielen, und die Umwertung wird wieder rückgängig gemacht“, teilte Luthardt mit. Der Punktabzug wäre aus Sicht des Spitzenreiters, der die Tabellenführung an den KSV Hicretspor verloren hätte, mehr als ärgerlich gewesen. Denn sportlich hatte VfL-Coach Andree Höttges nicht viel zu kritisieren. Seine Crew war drückend überlegen, was sich durch Treffer von Nico Krumdiek (13./15.), Jannis Oberbörsch (45./45.+2/55./86.), Robin Landgraf (52.) und Lorenz-Anton Stöver (78.) auch in Zahlen bemerkbar machte. Einzig das Gegentor durch Kevin Scholz nervte Höttges ein wenig (63.). „Wir haben fußballerisch einiges angeboten, wurden aber auch nicht richtig gefordert“, meinte Höttges. 

mar

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