TV Neerstedt bekommt beim 34:44 gegen TV Oyten II defensiv keinen Zugriff

Kahler stärkt Haverkamp den Rücken

Langte achtmal zu: Neerstedts Rückraumspielerin Celina Struß. Foto: Büttner

Neerstedt – Der nächste Rückschlag für die Handballerinnen des TV Neerstedt: In eigener Halle musste sich das Oberliga-Schlusslicht dem TV Oyten II mit 34:44 (17:23) geschlagen geben. Damit steht das Team von Trainer Maik Haverkamp auch nach acht Spielen ohne Pluspunkt da. Vier Zähler beträgt der Abstand zum rettenden Ufer.

„Nachdem auch noch Stefanie Hanuschek mit gebrochener Nase ausgefallen ist, mussten wir in der Deckung umbauen. Das hat leider nicht geklappt. Wir haben in der Defensive über 60 Minuten keinen Zugriff bekommen“, sprach Haverkamp das Hauptmanko an.

Die Drittliga-Reserve aus dem Landkreis Verden feierte einen Start-Ziel-Sieg. Susanne Tauke und Jasmin Johannesmann hatten mit ihren Toren zum 2:0 für einen optimalen Beginn der Gäste gesorgt. Danach sollte sich das 3:3 (5.) durch Talea Lösekann als Strohfeuer erweisen. „Wir haben es Oyten viel zu leicht gemacht“, klagte Haverkamp. Neerstedts Coach musste mit ansehen, wie die Gäste in der Folge auf fünf Tore davonzogen – 13:8 (16.). Mit ihrem 18:10 (22.) packte Oytens neunfache Torschützin Málin Ankersen dann noch einmal drei Treffer drauf.

Nach dem Wechsel gelang es den Gastgeberinnen noch einmal, den Rückstand zu verkürzen. Etwas mehr als 40 Minuten waren gespielt, da traf die junge Celina Struß (8/2) per Siebenmeter zum 19:24. Danach zogen die Gäste wieder an. Beim 40:30 (54.) durch Mirja Meinke war die Messe schließlich gelesen. 30 Sekunden vor dem Ende traf Kirsten Kurok für den TV Neerstedt zum Endstand. Angesichts der Ausfälle von Fenna van Dreumel, Cordula Schröder-Brockshus und Stefanie Hanuschek hatte der TV Neerstedt die Rückraumrechte aus ihrem Studienort Kiel „eingeflogen“.

Derweil sah Jens Dove einen wichtigen Sieg seiner Crew. „Vor den schweren Spielen gegen den BV Garrel und den VfL Stade wollten wir in Neerstedt unbedingt gewinnen“, freute sich der Coach des TV Oyten II über den vierten Saisonsieg seiner Mannschaft.

Derweil hofft Haverkamp, dass sich sein Lazarett bis zum Kellerduell, beim Wilhelmshavener SSV (Sonntag, 24. November, 16 Uhr) ein wenig lichtet. Um seinen Posten braucht sich der 32-Jährige aber keine Sorgen zu machen. „Maik macht hier seit Jahren einen hervorragenden Job. Solch eine Niederlagenserie stehen wir gemeinsam durch“, erhielt der Übungsleiter direkt nach der Pleite Rückendeckung von Handballabteilungsleiter Fabian Kahler.  prü

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