Noch kein Sieg: Beckeln Fountains blieben bislang hinter den Erwartungen zurück

„Jupp“ Büsing mahnt zur Geduld

Noch kein Sieg: Jens Kruse (r.) konnte mit den Beckeln Fountains in der aktuell unterbrochenen Saison noch keinen dreifachen Punktgewinn verbuchen.
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Noch kein Sieg: Jens Kruse (r.) konnte mit den Beckeln Fountains in der aktuell unterbrochenen Saison noch keinen dreifachen Punktgewinn verbuchen.

Beckeln – Natürlich traf die Beckeln Fountains die coronabedingte Aussetzung des Spielbetriebs in der 1. Fußball-Kreisklasse nicht gänzlich aus heiterem Himmel. Trainer Matthias „Jupp“ Büsing hatte das Unheil schon vorher kommen sehen: „Die Infektionszahlen stiegen ja von Woche zu Woche. Irgendwie musste doch reagiert werden. Ich finde, man sollte Maßnahmen auch einfach mal akzeptieren, wenn sie unserem Schutz dienen.“

Auch sportlich kommt dem Aufsteiger die Pause sicherlich nicht völlig ungelegen. Schließlich belegte Beckeln bei der Unterbrechung den vorletzten Platz und hatte nach vier Partien nur ein Pünktchen auf der Habenseite. Damit blieben die Fountains doch ein Stück hinter den Erwartungen zurück. „Wir gehören schon in die 1. Kreisklasse. Das traue ich den Jungs absolut zu. Aber es war bisher eine ganz eigenartige Serie. Es machte doch kaum Spaß, unter solchen Bedingungen zu spielen. Die Angst vor Corona hat viele gehemmt – uns auch“, meint Büsing.

Entsprechend groß war beim Fountains-Coach die Erleichterung, dass es frühestens im März wieder los gehen wird: „Dann hat sich die Lage hoffentlich verbessert, und wir können uns auf die Spiele freuen.“

Aber wohl nur, wenn sein Team während der Wettkampfpause die Zügel nicht zu sehr schleifen lässt. Doch davor hat der 49-Jährige keine Angst: „Ich kann ja mit Hilfe einer Laufapp feststellen, ob sich die Jungs bewegen und fit halten.“ Und wie fällt das erste Zwischenfazit aus? Joggen sich Beckelns Kicker die Seele aus dem Leib? Oder lassen die Akteure den lieben Gott eher einen guten Mann sein? Büsing muss schmunzeln: „Es war wie immer. Fleißige Spieler haben wie auch sonst im Training genügend getan und Trainingsmuffel entsprechend weniger. Aber eins ist klar: Wer beim Neustart konditionell zu sehr hinterher hinkt, der spielt auch nicht.“

Schließlich möchten Büsing und seine Crew nach dem Jahreswechsel ihre „Tauglichkeit für die 1. Kreisklasse unter Beweis stellen. Ich hoffe zwar darauf, dass es keine Absteiger gibt, da bei einem Modus ohne Rückspiele ein mieser Start nur schwer auszubügeln wäre. Doch selbst wenn es Absteiger geben sollte, traue ich uns den Klassenerhalt zu. Das Potenzial dafür haben die Jungs auf alle Fälle.“

Der eingefleischte HSV-Fan glaubt ganz fest an eine erfolgreiche Zukunft. Nicht nur für den einstigen Bundesliga-Dino („Mit Daniel Thioune haben wir endlich den perfekten Trainer. Diesmal steigen wir auf“), sondern auch für seine eigene Mannschaft sollen rosarote Zeiten anbrechen. „Eigentlich wollten wir ja bereits in dieser Saison den nächsten Schritt machen. Aber wer wechselt schon in der Coronazeit den Verein? Wir brauchen also etwas Geduld und wollen uns erst einmal in der 1. Kreisklasse etablieren.“

Um dann in den Folgejahren die Kreisliga ins Visier zu nehmen? „Warum nicht im Idealfall?“, fragt Büsing zurück: „Wir haben hier einen super Teamgeist und ein tolles Umfeld. Bei uns wächst etwas heran.“

Von Carsten Drösemeyer

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