TV Brettorf kann bei Faustball-DM befreit aufspielen

„Die Jungs sollen die Atmosphäre genießen“

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Gesprengtes Angriffsduo: Während Hauke Rykena (l.) bei der DM-Endrunde für den TV Brettorf aufschlagen kann, bleibt dem verletzten Vincent Neu in Mannheim nur die Zuschauerrolle.

Brettorf/Ahlhorn – Alles, was jetzt kommt, ist Bonus! Allein die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft ist für die Faustballer des TV Brettorf schon ein Riesenerfolg. „Damit haben sich die Jungs selbst für ihre tolle Saison belohnt“, sagt Trainer Klaus Tabke. Seine junge Crew ist bei der DM-Endrunde an diesem Wochenende in der Mannheimer GBG-Halle krasser Außenseiter. „Wichtig ist, dass die Jungs die Atmosphäre genießen und Erfahrung sammeln“, betont der TVB-Coach. Größer sind die Erwartungen dagegen an den Landkreisrivalen Ahlhorner SV.

Die Brettorfer bekommen es in der Vorrunde mit Ausrichter TV Käfertal und Serienmeister TSV Pfungstadt zu tun. „Das ist eine Hammergruppe!“, findet Tabke. „Wir wollen versuchen, an die Leistungen aus der Punktrunde anzuknüpfen und vielleicht noch eine Schippe drauflegen.“ Ob das reicht, um dem amtierenden deutschen Vizemeister Käfertal, der zudem noch Heimvorteil hat, und dem Topfavoriten Pfungstadt, der den DM-Titel ohne seinen verletzten Superstar Patrick Thomas im vergangen Jahr an den VfK 01 Berlin „ausgeliehen“ hatte, ein Bein zu stellen? „Wenn wir am Sonnabend die Segel streichen müssen, ist es eben so“, meint Tabke gelassen.

Begleitet wird der TV Brettorf von mindestens 45 Schlachtenbummlern. „Das ist schon eine erstaunliche Zahl“, findet der Übungsleiter. Zugleich sei sie aber auch Anerkennung für die tollen Leistungen, gerade gegen Ende der Punktrunde. Auch Vincent Neu bleibt wegen eines Mittelhandbruchs in Mannheim lediglich die Zuschauerrolle. Der Linksschläger ist eigentlich für die verrückten Elemente im Brettorfer Spiel zuständig. Seinen Platz im Kader nimmt Erik Hollmann aus dem Brettorfer Zweitliga-Team ein.

In Bestbesetzung reist Nordmeister Ahlhorner SV nach Baden-Württemberg. Zuspieler Tim Albrecht (Sprunggelenk) und Schlagmann Christoph Johannes (Wade) haben ihre Blessuren auskuriert. Somit dürfte einer erfolgreichen DM nichts im Wege stehen. Trotzdem: „Wir haben uns kein Ziel gesetzt. Damit sind wir die ganze Saison gut gefahren“, betont ASV-Spielertrainer Tim Albrecht.

Die Ahlhorner haben „auf den ersten Blick die etwas einfachere Gruppe“ erwischt, findet Tim Albrecht. Auf dem Weg zu Edelmetall sieht er aber bereits die Auftaktpartie gegen Titelverteidiger VfK 01 Berlin als Knackpunkt: „Wenn wir weiterkommen wollen, müssen wir dieses Spiel gewinnen.“ Denn die Erfolgsaussichten gegen den Sehr erfahrenen Süd-Zweiten TV Vaihingen/Enz mit den Angreifern Kolja Meyer („Ein super Hallen- und Blockspieler“) und Michael Krauß („Ein unberechenbarer Linksschläger – man weiß nie, was kommt“) stuft Tim Albrecht als geringer ein.  mar

www.dm2019.tv-kaefertal.de

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