VfL Wildeshausen holt 1:1 beim Spitzenreiter / Schoppes Treffer ist für SG DHI drei Punkte wert

„Die Jungs haben diesmal ihr wahres Gesicht gezeigt“

Erzielte das Siegtor: DHI-Kapitän Thilo Schope (l.). Foto: Büttner

Harpstedt/Wildeshausen – Durch ihren 1:0-Erfolg über die JSG Emstek/Höltinghausen haben die B-Junioren der SG DHI Harpstedt den dritten Platz in der Fußball-Bezirksliga zementiert und ihren Vorsprung auf den Tabellennachbarn auf vier Punkte ausgebaut. Der VfL Wildeshausen kehrte mit einem 1:1 vom ungeschlagenen Spitzenreiter RW Damme zurück.

SG DHI Harpstedt – JSG Emstek/Höltinghausen 1:0 (0:0): Die Harpstedter waren sehr motiviert und wollten ihr letztes Punktspiel des Jahres 2019 unbedingt gewinnen. Chancen blieben im Verfolgerduell auf beiden Seiten jedoch Mangelware. DHI-Keeper David Wehrenberg musste zwar ein paar Bälle halten. „Aber er musste keine Glanzparaden auspacken“, berichtete Trainer Diemo Spitz. Denn vor dem Harpstedter Gehäuse räumten die Innenverteidiger Nick Windhorst und Thorin Dierssen sowie Sechser Daniel Döhle ordentlich auf. In der Offensive brachten die Platzherren den letzten Pass nicht an den Nebenmann. „Es war klar: Wer das erste Tor macht, ist dicht davor das Spiel zu gewinnen“, meinte Spitz. Und so kam es dann auch. Nachdem Daniel Döhle den Ball im Zentrum erobert hatte, schaltete er schnell um und schickte Thilo Schoppe auf die Reise. Der DHI-Kapitän behauptete sich und schob die Kugel an JSG-Schlussmann Yannick Irmer vorbei zum 1:0 ins Tor (58.). Auch wenn Nils Döhle und Simon Köhler die sich ihnen bietenden Konterchancen vergaben, war Spitz „mit dem Spiel absolut zufrieden“.

RW Damme – VfL Wildeshausen 1:1 (1:0): „Die Jungs haben diesmal ihr wahres Gesicht gezeigt“, freute sich VfL-Coach Matthias Ruhle nach dem Teilerfolg beim Klassenprimus. Um die körperlich robusten und spielintelligenten Dammer im Zaum zu halten, hatte er eine defensive 4-5-1-Formation mit Noah Richter als einziger Sturmspitze aufs Feld geschickt. Die Taktik ging auf. Dammes Führungstreffer war dann auch eher ein Zufallsprodukt. Ein abgefälschter Schuss eines Teamkollegen fiel direkt vor die Füße von Philipp Strel, der aus zwölf Metern das 1:0 erzielte (25.). Trotz des Rückstandes wichen die Wildeshauser nicht von ihrem Konzept ab und setzten über Richter, Fynn Theuser und Marcel Mirsa immer wieder Nadelstiche. Im zweiten Abschnitt agierten die Krandel-Kicker etwas forscher und wurden direkt belohnt: Theuser zog von links in den Strafraum und wurde von zwei Verteidigern in die Zange genommen – Elfmeter! Der Gefoulte trat selbst an und verwandelte sicher zum 1:1 (44.). In der Schlussphase scheiterte Richter in zwei Eins-gegen-eins-Situationen an Dammes Torhüter Philip Theilmann. So blieb es beim Remis. „Damit haben wir uns ein bisschen für die Niederlagen in Großenkneten und Hude rehabilitiert, auch wenn ein Punkt aus drei Spielen ein bisschen dürftig ist“, meinte Ruhle. Ein Sonderlob zollte er Nico Matten. Der etatmäßige Sechser bot auf der für ihn ungewohnten Position des Linksverteidigers eine starke Leistung und verlor kaum einen Zweikampf.  mar

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