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Marcel Junel sorgt für beruhigende Führung

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Marcel Junel (links) vom Volleyball-Oberligisten VfL Wildeshausen beim Angriffsschlag.
Abserviert: Marcel Junel (l.) verschaffte dem VfL Wildeshausen mit einer Aufschlagserie im vierten Satz den entscheidenden Vorsprung. © Tamino Büttner

Wildeshausen – Das war ein Erfolg aus der Kategorie Arbeitssieg: Beim 3:1 (15:25, 27:25, 25:22, 25:21) im Derby bei der VG Delmenhorst/Stenum mussten sich die Oberliga-Volleyballer des VfL Wildeshausen die drei Zähler hart verdienen. Das ebenfalls geplante Spiel der Wildeshauser gegen die SG Ofenerdiek/Ofen musste aufgrund einiger Coronafälle im Team des Tabellensiebten abgesagt werden. Die Partie soll an diesem Mittwoch, 4. Mai, 20 Uhr, in der Wildeshauser Realschulhalle nachgeholt werden. Erneut sind keine Zuschauer zugelassen.

Auch die Wildeshauser konnten nicht in Bestbesetzung in Delmenhorst antreten. Neben Libero Helge Mildes fehlten die beiden Mittelblocker Conrad Florian Kramer und Marek von der Mehden. Dafür kehrten Paul Schütte und Michail Schumacher ins Aufgebot zurück.

Die Gäste starteten gut und führten schnell mit 4:1, so dass sich VG-Trainerin Susanne Schalk gezwungen sah, eine Auszeit zu nehmen. Anschließend zerlegte ihr 16-jähriger ukrainischer Neuzugang Vadym Madzhar die VfL-Annahme mit seinen Sprungangaben. Die Wildeshauser agierten zu unbeweglich und bekamen keinen Aufschlag unter Kontrolle. Über 11:4 holten sich die Hausherren den ersten Durchgang mit 25:15.

Zum Glück habe Madzhar sein Niveau beim Aufschlag in den folgenden drei Abschnitten nicht halten können, atmete Wildeshausens spielender Co-Trainer Frank Gravel auf: „Nur im zweiten Satz sorgte er ab dem 18:21 für den 22:21-Vorsprung der Delmenhorster“, berichtete Gravel. Doch wie schon bei der knappen 2:3-Niederlage in Schüttorf zeigte sich der VfL nervenstark. Sofort konterten die Gäste zum 23:22 und machten mit ihrem dritten Satzball den Satzausgleich perfekt. Marcel Junel konnte Madzhar erstmals blocken. „Das zeigte Wirkung bei ihm für das restliche Spiel“, frohlockte Gravel.

Der dritte Durchgang war lange umkämpft. Die Wildeshauser konnten ihre Führung nicht ausbauen, da sie zu viele Fehler beim Aufschlag machten. Beim 21:21 erkämpften sie sich die nächsten drei Punkte am Stück, so dass sie sich anschließend sogar einen Aufschlagfehler leisten konnten.

Zur Mitte des vierten Satzes sorgte Marcel Junel mit einer Aufschlagserie vom 13:12 zum 20:12 für einen beruhigenden Vorsprung. Das sollte reichen, auch wenn sich die Crew von Spielertrainer Jakub Brys Zeit ließ, den Sack zuzumachen. Nach dem 24:17 dauerte es bis zum 25:21, ehe das Match entschieden war.

Durch den Sieg ist dem VfL Wildeshausen der fünfte Platz nicht mehr zu nehmen. In den Spielen gegen die SG Ofenerdiek/Ofen und den Tabellenvierten TV Baden II (Sonnabend, 7. Mai, 15 Uhr) wird sich zeigen, ob die Kreisstädter im Klassement noch weiter klettern können.

VfL Wildeshausen: Frank Gravel, Jakub Brys, Marcel Junel, Linh Nguyen, Andreas Fortmann, Manuel Meyer, Paul Schütte, Michail Schumacher.

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