VfL Wildeshausen winkt bei Heimsieg über BV Bockhorn Sprung auf Platz drei

Jörg Peuker pocht aufs Begleichen der Rechnung

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Jan Lehmkuhl (r.) sah im Hinspiel die Rote Karte. ·

Wildeshausen - Mit dem BV Bockhorn ist der VfL Wildeshausen in der Fußball-Bezirksliga noch nicht fertig. „Da haben wir noch eine Rechnung zu begleichen – darauf poche ich“, sagt der neue VfL-Coach und damalige Co-Trainer Jörg Peuker vor dem morgigen Rückspiel (15 Uhr).

Durch das 1:2 (0:1) im Oktober verpasste der Vizemeister den Sprung an die Tabellenspitze. „Das war eine enge Kiste – wir hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt“, erinnert sich Jörg Peuker. Nach Treffern von Philip Immerthal (42.) kurz vor und Wilke Runkel (46.) gleich nach der Pause lagen die Wildeshauser mit 0:2 im Rückstand. Benjamin Bohrer verkürzte auf 1:2 (53.), ehe Sascha Görke (61.), Lukas Schneider (63.) und Majues Gebhardt-Bauer (70.) die Chance zum Ausgleich hatten.

Als Maximilian Seidel in der 89. Minute elfmeterreif im Strafraum gefoult wurde, schien es, als sollten die Krandel-Kicker doch noch für ihre Mühen belohnt werden. Doch zu ihrem Entsetzen blieb die Pfeife von Schiedsrichter Marcus Schaffert (VfL Edewecht) stumm. Zu allem Überfluss sah Mittelfeldspieler Jan Lehmkuhl die Rote Karte und wurde für zwei Spiele gesperrt. „Jan dürfte besonders angestachelt sein“, meint Jörg Peuker.

Neben der Revanche winkt den viertplatzierten Wildeshausern (35 Punkte) der Sprung auf Platz drei, den derzeit der BV Bockhorn (36) innehat. „Das ist immer ein Anreiz“, erklärt Jörg Peuker. Er kann zwar keine Verbesserung der angespannten Personalsituation vermelden, aber immerhin auch „keine neuen Verletzten“. Auf der Ersatzbank werden wahrscheinlich Dennis Schröder aus der Kreisliga-Mannschaft und zwei A-Junioren Platz nehmen sowie eventuell auch Valdrin Stublla, der morgen noch einen Belastungstest absolvieren soll. Verteidiger Lukas Schneider sei „frühestens in der nächsten Woche“ im Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten TuS Obenstrohe eine Option, berichtet Jörg Peuker.

Die Gäste aus Friesland arbeiten sehr aggressiv gegen den Ball, machen die Räume im Mittelfeld eng und attackieren den Gegner oft schon in dessen Hälfte. „Bockhorn ist eine engagierte Mannschaft mit jungen, spritzigen Leuten, die auch technisch gut ausgebildet sind“, weiß Jörg Peuker. Die Elf seines Trainerkollegen Sebastian Schütte habe sich „nicht umsonst oben festgesetzt“. · mar

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