Ahlhorner SV in Berlin zu passiv

TV Brettorf klettert auf dritten Tabellenplatz

In der Spur: Tom Hartung und seine Teamkollegen vom TV Brettorf gaben in ihren beiden Auswärtspartien nur einen Satz ab.
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In der Spur: Tom Hartung und seine Teamkollegen vom TV Brettorf gaben in ihren beiden Auswärtspartien nur einen Satz ab.

Brettorf/Ahlhorn – Berlin war für die Erstliga-Faustballer des Ahlhorner SV am zweiten Adventswochenende keine Reise wert. Der ASV unterlag dem noch ungeschlagenen Spitzenreiter VfK 01 Berlin mit 1:5. Dagegen hat der TV Brettorf einen erfolgreichen Auswärts-Doppelpack absolviert und ist nach den Siegen beim Leichlinger TV (5:1) und VfL Kellinghusen (5:0) auf den dritten Tabellenplatz geklettert.

Leichlinger TV – TV Brettorf 1:5 (7:11, 11:4, 9:11, 2:11, 8:11, 4:11): „Wir hatten das Geschehen eigentlich komplett im Griff“, sagte Klaus Tabke. Mit einer Ausnahme, und das war der zweite Satz. „Da waren wir dann nicht ganz so konzentriert“, monierte Brettorfs Trainer. Doch anschließend riss sich seine Crew zusammen und ließ Leichlingen nicht mehr zur Entfaltung kommen. Hauptangreifer Hauke Rykena und sein Nebenmann Malte Hollmann, der sich immer wieder gut in den Rückschlag einschaltete, sowie die Hintermannschaft mit Tom Hartung, Hauke Spille und Marcel Osterloh boten eine geschlossene Teamleistung. „Im Endeffekt war das in Ordnung, aber wenn wir es kontinuierlich durchgezogen hätten, hätten wir auch 5:0 gewinnen können“, resümierte Tabke.

VfK 01 Berlin – Ahlhorner SV 5:1 (11:7, 11:5, 11:8, 4:11, 11:6, 11:4): Gerne hätten die Ahlhorner ihrem Spielertrainer Tim Albrecht, der am Vortag 29 Jahre alt geworden war, ein nachträgliches Geschenk in Form von zwei Punkten gemacht. Aber da spielten die Berliner nicht mit – der Spitzenreiter feierte zum Abschluss der Hinrunde den siebten Sieg im siebten Spiel. „Das Ergebnis ist gerechtfertigt, auch wenn wir gerne ein, zwei Sätze mehr mitgenommen hätten“, musste Albrecht zugeben. Der ASV begann mit Jan Hermes und Christoph Johannes im Angriff sowie Andrej Macht, Tim und Mats Albrecht in der Abwehr. „Wir haben uns schwergetan. Der VfK stand defensiv sehr gut, und vorne waren Lukas Schubert und Basti Kögel sehr variabel – da hatten wir meistens das Nachsehen“, berichtete Tim Albrecht. Zwar konnten die Gäste meistens bis zur Satzmitte mithalten, schafften es dann aber nicht, den nötigen Druck zu erzeugen, so dass die Hausherren in ihrem Ausweichquartier an der Onkel-Tom-Straße eine verdiente 3:0-Führung mit in die Satzpause nahmen. Zu Wiederbeginn kam Luc Tran für Hermes in die Partie. Der Nachwuchsakteur ging auf die Mittelposition, Tim Albrecht wechselte in den Angriff und übernahm Rückschlag und Blockduelle. Johannes servierte die Angaben. Tatsächlich schnappte sich der ASV den vierten Durchgang. „Das hat Hoffnung auf weitere Satzgewinne gemacht, war aber ein Trugschluss“, meinte Albrecht. Denn im fünften und sechsten Abschnitt drückten die VfK-Angreifer Schubert und Kögel der Partie wieder ihren Stempel auf. Auch die beiden anderen ASV-Youngster Ole Wilke und Anton Brod durften noch Erstliga-Luft schnuppern. „Spielerisch war das ganz okay. Allerdings waren wir etwas zu passiv“, bilanzierte Albrecht.

VfL Kellinghusen – TV Brettorf 0:5 (6:11, 2:11, 8:11, 8:11, 8:11): Auch in Kellinghusen schonte Tabke seinen am Ellenbogen verletzten Linkshänder Vincent Neu und setzte im Angriff auf das Duo Rykena/Hollmann. In der Abwehr bekam Moritz Cording den Vorzug vor Osterloh. Osterloh ersetzte im dritten Satz Spille, für den Hartung in die Mitte wechselte. Im vierten Durchgang servierte Rykena die Angaben von rechts, während Kapitän Hollmann links als Hauptangreifer agierte. „Durch die Umstellungen hat man dann gemerkt, dass wir so nicht unbedingt eingespielt sind. Aber das ist halt so, wenn man etwas ausprobieren will. Wenn nicht in so einem Spiel, wann dann?“, fragte Tabke rhetorisch. Denn ohne etatmäßigen Angreifer – Sascha Heidrich hat die Hallensaison wegen einer Bänderverletzung im Sprunggelenk bereits abgehakt – konnte Kellinghusen den Schwarz-Weißen nicht gefährlich werden. So blieb das Schlusslicht auch im siebten Saisonspiel sieglos. Dagegen feierten die Brettorfer nach zwei Niederlagen zum Auftakt den vierten Erfolg in Serie. „Jetzt sind wir auf Kurs“, erklärte Tabke.

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