18-jährige Rückraumspielerin wechselt vom VfL Oldenburg zum Handball-Oberligisten

Jette Weiland komplettiert Kader des TV Neerstedt

Ihre Trikotfarben bleiben grün-weiß: Jette Weiland wechselt vom VfL Oldenburg zum TV Neerstedt. Foto: Weiland

Neerstedt – Bevor sie der coronabedingte Saisonabbruch vor dem drohenden Abstieg aus der Oberliga Nordsee gerettet hat, hatten die Handballerinnen des TV Neerstedt in ihrem bislang letzten Punktspiel eine 17:31-Heimpleite gegen den VfL Oldenburg III bezogen. Für die Drittvertretung des Bundesligisten war an jenem 7. März auch Jette Weiland aufgelaufen. Nun wechselt die 18-jährige Rechtshänderin die Seiten: Sie wird in der kommenden Saison das Neerstedter Trikot tragen.

Wie Neerstedts neue Trainerin Cordula Schröder-Brockshus bekannt gab, wird Jette Weiland (Jahrgang 2002) im Rückraum den Platz von Agnieszka Blacha einnehmen. Die Spielmacherin, in der abgebrochenen Serie mit 62 Treffern zweitbeste Neerstedter Werferin, wechselt bekanntlich zum Oberliga-Rivalen SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn.

„Jette verfügt über großes sportliches Potenzial. Trotz ihres jungen Alters bringt sie wertvolle Erfahrungen aus der Jugend-Bundesliga und der Frauen-Oberliga mit. Sie kennt die Liga und wird unseren jungen Rückraum bereichern“, freut sich Cordula Schröder-Brockshus über die Zusage der in Oldenburg wohnenden Schülerin. Jette Weiland könnte zudem auch noch für Neerstedts A-Jugend auflaufen. Der zukünftig von Delia Mathieu und Stefanie Hanuschek trainierte Nachwuchs der Grün-Weißen hat in der kommenden Saison einen Startplatz in der Landesliga sicher.

Begünstigt wurde Jette Weilands Wechsel in die Gemeinde Dötlingen durch den Rückzug des VfL Oldenburg III aus der Oberliga. „Jette wollte unbedingt weiter in der Frauen-Oberliga spielen“, erläutert Cordula Schröder-Brockshus. Nach Weilands Zusage sei die durch Blachas Weggang entstandene Lücke wieder gefüllt und die Kaderplanung damit abgeschlossen, erklärt die Übungsleiterin. Sie werde mit 17 motivierten Spielerinnen die Herausforderung Oberliga annehmen.

Inzwischen hat der Spielausschuss des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN) mitgeteilt, dass für die Saison 2020/2021 insgesamt 31 Mannschaften für die Oberligen Niedersachsen und Nordsee der Frauen gemeldet haben – im Vorjahr waren es 28. Als Aufsteiger sind die SG Neuenhaus/Uelsen und GW Mühlen (beide Landesliga Weser-Ems) sowie die HSG Bützfleth/Drochtersen (Landesliga Bremen) neu dabei.

Die Einteilung der Ligen erfolge, wenn feststeht, wann in den Hallen wieder ein regulärer Spielbetrieb möglich sei, erläutert HVN-Spielwart Jens Schoof. Erst dann sollen auch die Rahmenspielpläne für die kommende Saison veröffentlicht werden. Durch die höhere Anzahl an Mannschaften in den einzelnen Ligen kann die neue Serie durchaus lang werden. Cordula Schröder-Brockshus geht ihre Premierensaison als Trainerin der Neerstedter Oberliga-Frauen zuversichtlich an. „Wir werden unsere zweite Chance nutzen, da bin ich mir sicher“, sagt sie.  prü

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