Harpstedter TB fertigt Schlusslicht Falkenburg mit 7:0 ab / Abel bestraft Huntloser Chancenwucher

Jasper ragt aus starker Teamleistung noch heraus

Toller Auftritt: Linus Jasper ragte aus der starken Harpstedter Mannschaftsleistung noch heraus. Foto: Marquart

Landkreis – Wenig Federlesen hat der Harpstedter TB in der Fußball-Kreisliga mit dem TV Falkenburg gemacht. Mit dem 0:7 war das Schlusslicht gut bedient, denn der HTB ließ noch einige Hochkaräter aus. Auch der FC Huntlosen schwächelte bei der Chancenverwertung und brockte sich dadurch die 1:2-Derbypleite gegen den TSV Großenkneten ein.

Harpstedter TB – TV Falkenburg 7:0 (3:0): Die Harpstedter knüpften nahtlos an ihre zuletzt guten Leistungen an, pressten sehr hoch und gaben den „Falken“ kaum Zeit zum Luftholen. „Falkenburg hatte keine echte Torchance und ist in der ersten Halbzeit vielleicht dreimal in die Nähe unseres Sechzehners gekommen“, berichtete HTB-Coach Jörg Peuker. Ganz anders seine Crew. Nach Eckstoß von Mel Siegenthaler köpfte Onno Bolling das 1:0 (5.). Keine Minute später scheiterte Burak Demirci am Ende eines tollen Solos am starken Falkenburger Keeper Andreas Möhlenbrock. Den Abpraller verwertete Nils Klaassen zum 2:0 (6.). Anschließend ließen die Platzherren vier dicke Gelegenheiten aus, ehe Marik Landgraf aus spitzem Winkel das 3:0 folgen ließ (18.). In der zweiten Halbzeit erhöhte Burak Demirci nach Querpass von Timo Höfken auf 4:0 (58.). Per Handelfmeter besorgte Siegenthaler das 5:0 (63.), ehe Höfken das halbe Dutzend voll machte (67.). Bedient von Julian Meyer, setzte HTB-Kapitän Klaassen aus zwölf Metern den 7:0-Schlusspunkt (72.). „Schade nur, dass wir so viele Chancen ausgelassen haben. Ich hätte mir durchaus vier, fünf Tore mehr gewünscht“, meinte Peuker. Doch insgesamt war der 46-Jährige mit der Vorstellung seiner Mannschaft sehr zufrieden. Vor allem freute sich Peuker über den guten Auftritt von Linus Jasper. Harpstedts Rechtsverteidiger hatte nach seiner schweren Schulterverletzung in der Vorwoche beim 1:1 gegen den TV Munderloh erstmals seit einem Dreivierteljahr wieder eine Partie über 90 Minuten absolviert und ging gegen Falkenburg ebenfalls über die volle Distanz. „Linus hat das ganz unaufgeregt gemacht, war ruhig am Ball und hat sich immer wieder gut in die Offensive eingeschaltet“, hob Peuker den 24-Jährigen aus der starken Mannschaftsleistung noch hervor. Die Krönung, ein eigener Treffer, blieb Jasper trotz einer guten Chance zum 3:0 indes verwehrt.

FC Huntlosen – TSV Großenkneten 1:2 (1:0): „Die falsche Mannschaft hat gewonnen! Schon über ein Unentschieden hätten wir uns ärgern müssen. Aber Schuld sind wir selbst, weil wir unsere Chancen nicht genutzt haben“, sagte Huntlosens Trainer Maik Seeger nach der Niederlage gegen den Gemeinderivalen. Dabei hatte die Partie aus Sicht der Gastgeber gut begonnen: Jan Schindler verlängerte einen Einwurf auf Leon Fenslage, der das 1:0 erzielte (9.). Anschließend hätten Fenslage (3), Felix und Lukas Dalichau früh den Deckel auf das Derby machen können, konnten aus ihren Gelegenheiten aber kein Kapital schlagen. „Sören Willers ist schon ein Klassetorwart. Aber wenn man allein auf ihn zugeht, kann man die Dinger durchaus machen“, haderte Seeger: „Dadurch haben wir Kneten am Leben gelassen.“ Der Huntloser Chancenwucher sollte sich in der zweiten Halbzeit rächen. Zunächst scheiterte Fenslage ein weiteres Mal an Willers (50.). Dann wurden die Gastgeber bei einem eigenen Eckstoß gnadenlos ausgekontert: Lucas Abel ließ FCH-Schlussmann Hauke Büsselmann beim 1:1 keine Abwehrchance (58.). Bei den Huntlosern schwanden nun zusehends die Kräfte, während Großenkneten kräftig Druck machte und erneut durch Lucas Abel zum 2:1 kam (87.). „Allerdings stand Hauke Krumland zwei Meter im Abseits, bevor er quer gelegt hat“, knurrte Seeger. „Am Ende hat der TSV einen überragenden Torjäger, der aus vier Chancen zwei Buden macht, während wir die Möglichkeiten reihenweise auslassen.“  mar

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