Handball: A-Jugend des TV Neerstedt gewinnt gegen Hastedt 33:32 / Heute geht‘s nach Friesoythe

Jaren Stilke ein starker Rückhalt

Philipp Freese trug sich beim knappen Heimsieg der Neerstedter A-Jugend gegen den Hastedter TSV am Mittwochabend zwei Mal in die Torschützenliste ein.

Neerstedt - (ll) · Revanche gelungen: Im Hinspiel unterlagen die Oberliga-Handballer der männlichen A-Jugend des TV Neerstedt dem Hastedter TSV Bremen noch mit 29:30. Am Mittwochabend drehte das Team von Trainer Tim Schulenberg vor etwa 100 Zuschauern in eigener Halle den Spieß um und ging nach einer abwechslungs- und torreichen Partie als 33:32 (18:17)-Sieger vom Platz.

Die Gastgeber festigten damit ihren dritten Tabellenrang und erhielten sich alle Optionen auf einen der ersten beiden Plätze, zumal mit der SG Achim/Baden ein direkter Konkurrent noch nach Neerstedt kommt. Allerdings muss gleichzeitig auch noch etwas „Schützenhilfe“ dazukommen.

Insgesamt gesehen ging der Sieg der Neerstedter um den reaktionsschnell agierenden Torhüter Jaren Stilke im TVN-Gehäuse in Ordnung. Neben einigen ausgeglichenen Spielständen im ersten (4:4 und 5:5) sowie im zweiten Durchgang (20:20 und 24:24) dominierten die Gastgeber unter der Regie von Hendrik Sander, mit neun Toren auch erfolgreichster Werfer seines Teams, das Spielgeschehen. Beim 15:11 und 18:14 (29.) sowie 29:25 (52.) lagen die Hausherren zeitweilig sogar mit vier Toren in Führung. Die Hastedter – im Schnitt zwar deutlich jünger, dafür aber an Körpergröße dem TVN-Team weit überlegen – machten aus dem Rückraum zu wenig und fanden häufig in Jaren Stilke ihren „Meister“.

Gäste-Trainer Jörn Franke, auch schon in Diensten beim TV Neerstedt gestanden, spielte in der Schlussphase praktisch „Sekt oder Selters“, als seine Mannschaft mit 29:31 zurück lag, und ließ den Torwart als zusätzlichen Feldspieler agieren. Zwei Mal führte diese Aktion allerdings zum „Rohrkrepierer“, als die Neerstedter den eroberten Ball nur noch ins leere Tore werfen mussten.

TVN-Trainer Tim Schulenberg bescheinigte seiner Mannschaft einen weiteren Schub nach vorne. „Vor allem die Spieler, die auch in den Senioren-Teams eingesetzt werden, drückten dem Spiel ihren Stempel auf.“

TSV-Trainer Jörn Franke fühlte sich durch einige Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns Enno Egbert/Christoph Walther (TSV Großenkneten) benachteiligt. „Das hat uns sechs Gegentore gekostet“, so Franke.

Zum mit Spannung erwarteten Bruder-Duell zwischen Maurice (Neerstedt) und Yannick Dräger (Hastedt) kam es übrigens nicht. Maurice (2/2 Tore) schied verletzt schon nach zwölf Minuten aus. Zu diesem Zeitpunkt saß Yannick (5) noch auf der Auswechselbank.

Den Neerstedtern bleibt nach diesem überzeugenden Heimsieg keine Zeit zum Verschnaufen – denn bereits heute Abend steht die nächste Aufgabe auf dem Programm. Beim Tabellenletzten HSG Friesoythe (20 Uhr) soll im Nachholspiel der achte Saisonsieg folgen.

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