Jannis Oberbörsch langt beim 7:0 fünfmal zu

VfL Wildeshausen überzeugt im Test beim TSV Großenkneten

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VfL-Neuzugang Jannis Oberbörsch erzielte im Testspiel beim TSV Großenkneten gleich fünf Treffer.

Wildeshausen - Da hat Fußball-Bezirksligist VfL Wildeshausen offenbar einen echten Glücksgriff getätigt! Bereits in den ersten Testspielen hatte Jannis Oberbörsch angedeutet, dass er eine große Verstärkung für den Spitzenreiter sein könnte.

Diesen Eindruck untermauerte der Winterneuzugang jetzt noch einmal kräftig: In der Vorbereitungspartie beim Kreisligisten TSV Großenkneten erzielte der Angreifer seinen ersten Treffer im VfL-Trikot, dem er noch vier weitere folgen ließ (5./24./46./76./89.). Die beiden anderen Tore zum 7:0 (3:0)-Erfolg steuerte Maximilian Seidel bei (33./68.). In Abwesenheit von Goalgetter René Tramitzke gaben Oberbörsch und Seidel das Sturmduo im Wildeshauser 4-4-2-System.

„Jannis hat nicht nur fünf Buden gemacht, sondern hat sich auch sehr gut bewegt. Er hat sich viele Bälle im Mittelfeld geholt und die Angriffe selbst eingeleitet. Und vor dem Tor war er eiskalt, auch wenn er noch zwei, drei Dinger liegen gelassen hat“, lobte Marcel Bragula den Ex-Rotenburger. Dennoch sieht der VfL-Coach den 24-Jährigen „noch nicht da, wo wir ihn haben möchten, aber wir kommen der Sache näher“. Oberbörsch, der in Oldenburg Sportwissenschaft studiert, hat derzeit Prüfungsphase und konnte bislang nur eingeschränkt trainieren. „Das kann ich ihm natürlich nicht vorwerfen“, meinte Bragula. Doch dadurch ist der Offensivmann eben konditionell noch nicht voll auf der Höhe, und auch die Bindung zu seinen Nebenleuten fehlt ihm noch etwas. „Aber dafür ist seine Ballan- und -mitnahme sehr gut“, schwärmte Bragula.

Auch sonst war der Übungsleiter vom Vortrag seiner Crew auf dem leicht gefrorenen und daher stellenweise sehr rutschigen Kneter Kunstrasen durchaus angetan. „Unter diesen schwierigen Bedingungen haben wir das sehr gut gemacht. Wir haben nur eine Chance zugelassen, uns selbst 13, 14 Möglichkeiten herausgespielt und sieben davon verwertet“, berichtete Bragula. Was ihm nicht gefiel, waren die Standardsituationen. Doch dafür gibt es einen trifftigen Grund: „Wir sind bisher noch gar nicht draußen gewesen und konnten das deshalb auch nicht trainieren.“ Viel Zeit bis zum Punktstart am Sonntag, 18. Januar, 14 Uhr, beim VfL Stenum bleibt dem Tabellenführer dafür nicht mehr. Immerhin hat Bragula noch ein weiteres Testspiel beim Landesliga-Vierten SV Vorwärts Nordhorn vereinbart (Sonnabend, 10. Februar, 16 Uhr).

mar

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