Ahlhorner SV nimmt Revanche für Hinspielpleite

5:1 in Armstorf stimmt Albrecht optimistisch

Ahlhorns Abwehrspieler Mats Albrecht bei der Ballannahme.
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Teil des Ahlhorner Abwehrbollwerks: Mats Albrecht trug in Armstorf zur starken Defensivleistung bei.

Ahlhorn – Beflügelt vom Derbysieg über den TV Brettorf (5:4) haben die Erstliga-Faustballer des Ahlhorner SV in der Auswärtspartie beim SV Armstorf nachgelegt. Durch das klare 5:1 (8:11, 11:6, 11:4, 11:6, 11:6, 11:9) glich der ASV sein Konto auf jetzt 8:8 Zähler aus, zog in der Tabelle am punktgleichen Aufsteiger vorbei auf Rang vier und revanchierte sich zudem eindrucksvoll für die 3:5-Hinspielpleite.

„Das war unerwartet konsequent und schnell. Es lief richtig gut“, freute sich Tim Albrecht über den „schönen Sieg“ zum Jahresabschluss. Ahlhorns Spielertrainer agierte wieder auf seiner angestammten Mittelposition. Neben ihm agierten sein Bruder Mats Albrecht und Andrej Macht in der Abwehr. In der Offensive teilten sich Christoph Johannes (Angaben) und Jan Hermes (Rückschlag) die Aufgaben.

Allerdings benötigten die Gäste in der Lamstedter Kreissporthalle einen Satz, um ins Spiel zu finden. „Armstorf hat es zu Beginn sehr gut gemacht“, lobte Tim Albrecht die Hausherren. SVA-Angreifer Björn Buck schlug sehr variabel und erwischte die Ahlhorner Abwehr mehrfach auf dem falschen Fuß. Folgerichtig ging der erste Abschnitt mit 11:8 an die Gastgeber.

Doch der ASV steigerte sich zusehends. „Ab dem zweiten Satz war das defensiv bockstark von uns“, meinte Tim Albrecht. Buck geriet zunehmend unter Druck und bekam nun große Probleme bei der Angabe. Dadurch unterliefen ihm einige Fehler. Auf der anderen Seite der Leine glänzten derweil die ASV-Angreifer. Christoph Johannes sorgte mit seinen Rundangaben für eine kraftvolle Spieleröffnung, während sein Nebenmann die Zuspiele konsequent verwertete. „Jan Hermes hatte einen richtig guten Tag erwischt“, lobte Tim Albrecht seinen Schlagmann.

Nach dem Satzausgleich (11:6) wurden die Durchgänge drei bis fünf eine klare Ahlhorner Beute (11:4, 11:6, 11:6). Der sechste Abschnitt verlief dann knapper. Auch hier hatte der ASV bereits mit 9:6 geführt, ehe Armstorf auf 8:9 verkürzte. Jetzt war aber auch das Glück auf Ahlhorner Seite: Ein Rundschlag von Christoph Johannes wäre eigentlich ins Aus geflogen. Doch der Ball traf einen Armstorfer Ersatzspieler. Die Folge: Punkt und zwei Matchbälle für den ASV, der mit dem zweiten Versuch den Sack zumachte. „Lob an alle! So hatte ich mir das vorgestellt“, strahlte Tim Albrecht.

In Jubelstürme wollte der Nationalspieler trotz des „ganz wichtigen Sieges“ nicht ausbrechen. „Für den Klassenerhalt müssen wir im neuen Jahr noch vier Punkte draufpacken“, meinte der Weltmeister. Nicht unbedingt zum Auftakt gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter VfK 01 Berlin (Sonnabend, 15. Januar, 16 Uhr), aber gleich am darauf folgenden Wochenende beim Tabellenvorletzten TK Hannover (Sonnabend, 22. Januar, 16 Uhr) sowie beim noch sieglosen Schlusslicht VfL Kellinghusen (Sonntag, 23. Januar, 11 Uhr). „Wenn wir da gewinnen, können wir vielleicht einen Blick nach oben wagen“, sagte Tim Albrecht vorsichtig. „Aber die Leistungen in den letzten Spielen waren richtig gut – das stimmt mich optimistisch.“

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