Vizemeister Ahlhorner SV fertigt TV Brettorf und SV Moslesfehn jeweils mit 3:0 ab

Imke Schröder und Co. schon in DM-Form

Daumen hoch für Ahlhorns Imke Schröder (l.) und Janna Köhrmann. - Foto: Marquart

Brettorf - Ihren Status als Nummer eins im Landkreis Oldenburg haben die Erstliga-Faustballerinnen des Ahlhorner SV beim Derby-Dreier in Brettorf eindrucksvoll untermauert. Der deutsche Vizemeister lieferte eine makellose Leistung ab und bezwang den TV Brettorf und den SV Moslesfehn jeweils glatt mit 3:0. Durch das 3:0 über Brettorf steuert auch Moslesfehn weiter auf Kurs DM-Qualifikation.

TV Brettorf – Ahlhorner SV 0:3 (6:11, 4:11, 7:11): Bis zum 4:5 konnten die Gastgeberinnen im ersten Satz mithalten. „Dann hat der ASV das routiniert runtergespielt“, sagte Benjamin Schwarze. Der Angreifer aus dem Brettorfer Zweitliga-Team vertrat diesmal Trainerin Rieke Buck, die nach zweijähriger Verletzungspause ihr Comeback bei ihrem Heimatverein MTSV Selsingen feierte und zu dessen 3:0-Erfolgen über den TSV Essel und VfL Kellinghusen beitrug.

Ahlhorner SV – SV Moslesfehn 3:0 (11:3, 11:4, 11:8): Gegen seinen direkten Verfolger hatte der Spitzenreiter überraschend leichtes Spiel. „Eigentlich hatte ich mehr Gegenwehr erwartet“, staunte ASV-Trainerin Edda Meiners. Für ihre Crew wurde es lediglich im dritten Satz eng, als Kapitänin Imke Schröder eine Angabe zum 6:7 in die Leine schlug. Doch dann machte der ASV vier Punkte in Folge und verwandelte seinen zweiten Matchball zum 11:8. „So stark sollte man eigentlich erst bei der deutschen Meisterschaft spielen“, flachste ASV-Faustballabteilungsleiter Ulrich Meiners. „Da steigern wir uns noch“, entgegnete Imke Schröder. Das dürfte auch vonnöten sein, wollen die Ahlhornerinnen Titelverteidiger TSV Dennach am 4. und 5. März bei der Endrunde in Stuttgart-Stammheim Paroli bieten.

TV Brettorf – SV Moslesfehn 0:3 (7:11, 9:11, 9:11): Die Brettorferinnen scheiterten erneut an ihrer immensen Fehlerquote. „Gefühlt haben wir fast alle Punkte für den Gegner gemacht“, sagte Schwarze. So wurde im zweiten Satz durch drei Fehlangaben von Rika Meiners aus einer 8:7-Führung ein 8:10-Rückstand. Zu Beginn des dritten Durchgangs unterliefen dem Aufsteiger bis zum 0:5 allein vier Servicefehler. Nach dem 4:10 wurde es nochmal spannend, als Brettorf fünf Matchbälle abwehrte und auf 9:10 heran kam. - mar

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