Ahlhorner SV kann nicht an den gelungenen Saisonauftakt anknüpfen

Imke Schröder hadert: „Das war einfach Grütze!“

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Angreiferin Laura Marofke holte mit dem TV Brettorf zwei Siege.

Brettorf/Ahlhorn – Eine solide Mannschaftsleistung hat den Erstliga-Faustballerinnen des TV Brettorf zu zwei Siegen über den VfL Kellinghusen (3:1) und den MTV Wangersen (3:1) gereicht. Brettorfs Landkreisrivale Ahlhorner SV konnte indes nicht an den gelungenen Saisonauftakt anknüpfen und unterlag sowohl dem TSV Bayer 04 Leverkusen (2:3) als auch dem TV Jahn Schneverdingen (1:3).

VfL Kellinghusen – TV Brettorf 1:3 (8:11, 5:11, 11:4, 9:11): Die Crew um TVB-Spielertrainerin Karen Kläner musste erneut auf die verletzte U 18-Europameisterin Jule Weber verzichten. Dafür halfen die Abwehrspielerinnen Rike Bode und Leonie Steenken aus der zweiten Mannschaft aus. „Das war wichtig. Dadurch konnten wir taktisch variieren“, sagte Schlagfrau Laura Marofke, die sich trotz Schulterbeschwerden in den Dienst ihrer Mannschaft stellte. Die Brettorferinnen begannen gut, zwangen den Gastgeberinnen ihr Spiel auf und gewannen die ersten beiden Durchgänge souverän. „Im dritten Satz sind wir dann komplett weggebrochen – das hatte mit Faustball nicht mehr viel zu tun“, ärgerte sich Laura Marofke. Doch im vierten Abschnitt fing sich ihr Team wieder und brachte den Sieg schließlich unter Dach und Fach.

TV Brettorf – MTV Wangersen 3:1 (5:11, 11:8, 11:7, 11:5): Gegen den Aufsteiger aus Wangersen verschlief Brettorf den ersten Satz komplett, fand dann aber ins Spiel und setzte sich dank der größeren Erfahrung am Ende ungefährdet durch. „Wir hatten durchaus gute Phasen. Allerdings wurden auch einige Unsicherheiten und Nachlässigkeiten aufgedeckt – daran müssen wir bis zum nächsten Spieltag schrauben“, bilanzierte Laura Marofke.

TSV Bayer 04 Leverkusen – Ahlhorner SV 3:2 (11:8, 15:13, 3:11, 7:11, 11:9): „Das war einfach Grütze!“, haderte ASV-Kapitänin Imke Schröder nach dem völlig verkorksten Spieltag. Im ersten Satz ließen sich die Ahlhornerinnen eine 5:0-Führung und im zweiten einen 6:1-Vorsprung noch aus der Hand nehmen. Beim 0:2-Satzrückstand ging Weltmeisterin Pia Neuefeind vom Feld. Stattdessen bildeten nun Imke Schröder und Michaela Grzywatz das Angriffsduo. Tatsächlich schafften die Frauen um Spielertrainerin Janna Köhrmann den Satzausgleich und legten im fünften Durchgang ein 6:5 vor. „Leider haben wir den Sack nicht zugemacht und uns wieder vernaschen lassen – Leverkusen hat das wirklich gut gemacht“, meinte Imke Schröder.

TV Jahn Schneverdingen – Ahlhorner SV 3:1 (11:7, 9:11, 11:5, 11:8): Wieder lief der ASV einem Satzrückstand hinterher, kämpfte sich dann aber in die Partie. Tokessa Köhler-Schwartjes (Angabe) und Pia Neuefeind (Rückschlag) spielten konsequent Jahn-Angreiferin Theresa Schröder an und führten ihre Farben so zum 11:9. „Aber irgendwie war die Stimmung trotzdem nicht gut, und wir haben nicht aus dem Loch rausgefunden, das wir uns gegen Leverkusen gegraben haben“, erklärte Imke Schröder. Letztlich siegten die „Heidschnucken“ um die überragenden Theresa Schröder und Helle Großmann souverän.

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