Imke Burfeind macht die entscheidenden Punkte

Ahlhorner SV kann wieder auf die DM-Qualifikation hoffen

ASV-Kapitänin Imke Burfeind bei der Angabe.
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Holpriger Beginn: Nach leichten Startschwierigkeiten steigerte sich ASV-Kapitänin Imke Burfeind und sorgte schließlich für die entscheidenden Punkte.

Ahlhorn – Die Erstliga-Faustballerinnen des Ahlhorner SV sind zurück im Geschäft. Durch die beiden Siege über den VfL Kellinghusen (3:1) und den SV Düdenbüttel (3:0) kletterte die Crew von Trainerin Janna Köhrmann vom fünften auf den vierten Tabellenplatz und wahrte ihre Chancen auf die DM-Qualifikation. Nach Minuspunkten liegt der ASV (8:4) gleichauf mit dem zweitplatzierten DM-Ausrichter SV Moslesfehn (12:4) und nur zwei Zähler hinter dem Dritten TV Brettorf (10:2). „Ich hoffe, dass da noch was geht“, sagte Ahlhorns Abwehrspielerin Sarah Albrecht im Hinblick auf die Endrunde am 5. und 6. März in Hundsmühlen.

VfL Kellinghusen – Ahlhorner SV 1:3 (7:11, 2:11, 11:6, 7:11): Gegen den Tabellenvierten aus Schleswig-Holstein schickte Janna Köhrmann das angekündigte Quintett aufs Feld. Imke Burfeind und Julia Weber bildeten das Angriffsduo, Sarah Albrecht, Michaela Grzywatz und Jordan Nadermann die Abwehrreihe. Allerdings taten sich die Ahlhornerinnen zunächst schwer und gerieten direkt mal mit 0:4 in Rückstand. Janna Köhrmann nahm eine Auszeit. Als es weiterging, tauschten Imke Burfeind und Julia Weber die Seiten, „um dem Gegner ein anderes Bild zu geben“, erklärte Sarah Albrecht. Das funktionierte. Vor allem ASV-Kapitänin Burfeind fand zusehends besser in die Partie. „Imke hat sich selbst aus ihrem kleinen Loch rausgezogen und die entscheidenden Punkte gemacht“, bestätigte Sarah Albrecht. Zur Satzmitte übernahm Ahlhorn die Führung und gewann den ersten Durchgang mit 11:7. Der zweite Abschnitt war dann eine klare Angelegenheit. „Kellinghusen hat nur wenige Lösungen gefunden“, meinte Sarah Albrecht. Das änderte sich dann im dritten Satz. VfL-Angreiferin Jacqueline Böhmker servierte einige gut Angaben. Zudem produzierten die Ahlhornerinnen mehrere Eigenfehler. „Wir haben unser Spiel nicht mehr durchgezogen und es uns dadurch selbst schwer gemacht“, sagte Sarah Albrecht. Doch im vierten Durchgang war der ASV wieder in der Spur. „Da war die Körpersprache dann auch wieder ganz anders“, freute sich Sarah Albrecht nach dem letztlich verdienten Sieg.

SV Düdenbüttel – Ahlhorner SV 0:3 (4:11, 6:11, 4:11): Konzentriert ging der ASV auch die Pflichtaufgabe gegen das noch sieglose Schlusslicht an und ließ keine Zweifel an der Frage nach dem Sieger aufkommen. Ende des zweiten Satzes tauschten Julia Weber und Jordan Nadermann auf der rechten Seite die Positionen. Zu Beginn des dritten Durchgangs, in dem sich der ASV auch von einem 0:2-Rückstand nicht verunsichern ließ, wechselte U 18-Weltmeisterin Nadermann auf die linke Angriffsposition und übernahm den Rückschlag, ohne dass ein Bruch ins Ahlhorner Spiel kam. „Es lief sehr gut. Wir haben sehr konzentriert gespielt und können mit unserer Leistung zufrieden sein“, bilanzierte Sarah Albrecht.

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