TV Dötlingen verschafft sich durch 3:1 Luft

Huntlosen beim 1:6 „in der Opferrolle“

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Angreifer Roman Seibel (2.v.r.) steuerte zwei Treffer zum 3:1-Erfolg des TV Dötlingen über den SV Achternmeer bei.

Landkreis - Durch das 3:2 im Delmenhorster Derby beim TV Jahn hat der TuS Heidkrug die Herbstmeisterschaft in der Fußball-Kreisliga festgezurrt. Zwei Punkte dahinter folgt der TSV Großenkneten, der mit 2:1 beim Delmenhorster TB gewann. In der unteren Tabellenhälfte landete der TV Dötlingen mit dem 3:1 über den SV Achternmeer einen wichtigen Sieg und arbeitete sich auf Rang zehn vor.

TV Dötlingen – SV Achternmeer 3:1 (1:0): „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und die drei Punkte geholt – alles andere zählt nicht“, beschränkte sich Dötlingens Trainer Markus Welz auf das Wesentliche. Die frühe Führung durch Roman Seibel, der den Ball fast im Spagat zum 1:0 ins Netz spitzelte (4.), spielte den Gastgebern natürlich in die Karten. Anschließend verpassten es die Platzherren aber, ihren Vorsprung auszubauen. Die beste Chance vergab Shqipron Stublla, der den Ball aus drei Metern weit über den Kasten setzte. Direkt nach dem Seitenwechsel traf Johan Hannink nur den Pfosten, ehe Shqipron Stublla eine schönen Kombination über Otis Bredehöft und Hendrik Sandkuhl zum 2:0 vollendete (61.). „Danach haben wir es zu locker angehen lassen“, monierte Welz. Die Quittung: das 1:2 durch Achternmeers Julian Eilers (81.). Trotzdem war Dötlingens Sieg zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Nach Foul an Shqipron Stublla verwertete Roman Seibel den fälligen Strafstoß zum 3:1-Endstand (90.+3). Eine starke Vorstellung attestierte Welz den jungen Otis Bredehöft und Maximilian Struve.

SV Atlas II – FC Huntlosen 6:1 (4:1): „Atlas war sehr, sehr stark und hat richtig tollen Fußball gezeigt. Wir haben leider die Opferrolle angenommen“, meinte Huntlosens Coach Maik Seeger. Die oberligaerfahrenen Dominik Entelmann und Patrick Degen führten klug Regie und setzten ihre Mitspieler immer wieder gekonnt in Szene. Entelmann (8.) und Dennis Metzing (12.) schossen die Blau-Gelben rasch mit 2:0 in Front. Die Gäste waren beileibe nicht chancenlos. Immer wieder boten sich ihnen Räume. Nach einem tollen Diagonalball von Dennis Beckmann nahm Dennis Jielg die Kugel perfekt mit und verkürzte auf 1:2 (18.). Doch Emiljano Mjeshtri (20.) und Patrick Degen (36.) bescherten Atlas noch vor der Pause einen komfortablen 4:1-Vorsprung. Nach dem Seitenwechsel machten Patrick Klenke (79./Foulelfmeter) und Emiljano Mjeshtri (86.) das halbe Dutzend voll. „Allerdings hätten wir auch noch ein paar Tore machen müssen – wir haben einiges liegen gelassen“, berichtete Seeger.

Harpstedter TB – TSV Ganderkesee 3:2 (1:1): „Der Sieg ist ein Stück weit glücklich, aber trotzdem verdient“, fand Harpstedts Übungsleiter Jörg Peuker. Seine Crew hatte ungewohnt viele technische Probleme und kam nicht richtig in die Zweikämpfe. Das nutzte Dennis Hasselberg zum 1:0 für Ganderkesee (21.). Per Foulelfmeter besorgte Jonas Pleus, der selbst gelegt worden war, praktisch mit dem Pausenpfiff das 1:1 (45.+1). Der eingewechselte Niklas Fortmann stellte im zweiten Abschnitt mit einem Doppelpack auf 3:1 (50./70.). „Danach haben wir um den Anschlusstreffer gebettelt“, ärgerte sich Peuker über das 2:3 durch Sascha Reepel (90.+1). Die Platzherren mussten tatsächlich um den Sieg zittern. „Das war völlig unnötig, dass wir nochmal in die Bredouille gekommen sind“, monierte Peuker. 

mar

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