VfL-Trampolinturnerinnen nach Kreismannschaftsmeisterschaften ernüchtert

Hülsmann lässt seiner Enttäuschung freien Lauf

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Die Trampolinturnerinnen des VfL Wildeshausen blieben in Wardenburg hinter den Erwartungen zurück. ·

Wildeshausen - Die Enttäuschung stand sowohl den Springerinnen als auch dem Trainer ins Gesicht geschrieben: Am Ende eines langen Tages hatten die Trampolinturnerinnen des VfL Wildeshausen bei den Kreismannschaftsmeisterschaften in Wardenburg lediglich das Minimalziel, eine Medaillenplatzierung, erreicht. „Dabei war durchaus mehr drin“, ließ VfL-Coach Christoph Hülsmann seinem Frust freien Lauf.

Neben den Teams des VfL und des TSV Ganderkesee war in Wardenburg auch die neu gebildete Turnkooperation Oldenburg-Land, bestehend aus den Athleten des Wardenburger TV, des TV Hundsmühlen und der TSG Hatten-Sandkrug, am Start. In der Wertung wurden jedoch die einzelnen Vereine berücksichtigt.

Gleich acht Mannschaften kämpften bei der Jugend D um den Kreismeistertitel. In der einzigen Wildeshauser Gruppe standen mit Anna Liehs und Alina Gerbersdorf gleich zwei erfahrene Nachwuchsturnerinnen. Milena Vogt und Lena Kaminski vervollständigten die Gruppe. Nach dem Vorkampf lagen die Wildeshauser Mädchen auf dem dritten Rang. Im Finale schafften sie es aber nicht, ihren Vorsprung zu halten. „Ich weiß nicht, wo die Springerinnen die Punkte verloren haben“, versucht Hülsmann den anschließenden vierten Rang zu erklären. „Wahrscheinlich konnte das Team aus Hundsmühlen im letzten Durchgang entscheidende Punkte über die Schwierigkeit gut machen.“ Kreismeister wurde der TSV Ganderkesee.

Da in den Altersklassen ab dem Jahrgang 1999 nicht genügend Mannschaften gemeldet hatten, entschieden die verantwortlichen Trainer, sowohl die A- und B-Jugend als auch die Erwachsenen gemeinsam in einer Konkurrenz turnen zu lassen. Zu den drei Mannschaften des VfL Wildeshausen gesellte sich noch je ein Team des TSV Ganderkesee und der TSG Hatten-Sandkrug. Klarer Favorit waren die Damen aus Ganderkesee.

Während die Konkurrenz auch schwierige Übungen gewohnt souverän turnte, strauchelten einige Wildeshauserinnen bereits bei einfachen Sprüngen. Das erste B-Jugend-Team aus Wildeshausen mit Janine Fröhlich, Veronika Gerbersdorf, Anneke von der Ecken und Paulina Mucker stand am Ende am besten da. Zwar verfehlten sie die Silbermedaille, dafür machten sie 18 Punkte auf ihre Vereinskameradinnen gut und gewannen so den vereinsinternen Vergleich.

„Einige unserer Turnerinnen haben besonders gute Leistungen gezeigt. Zwar reichte diese nicht aus, um ganz oben mit zu turnen, aber gegenüber der Trainingsleistung konnten sie sich noch steigern“, zog Christoph Hülsmann am Ende doch noch ein versöhnliches Fazit. ·

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