Hirsz netzt dreimal gegen TV Dötlingen / FC Huntlosen marschiert weiter

HTB schludrig, Peuker sauer

Sehr einsatzfreudig: Wildeshausens Daniel Wollenberg (am Ball).
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Sehr einsatzfreudig: Wildeshausens Daniel Wollenberg (am Ball).

Landkreis – Der Harpstedter TB ist nach seinem 11:0-Auftaktsieg über den TuS Hasbergen in der Fußball-Kreisliga unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Beim Aufsteiger FC Hude II kam der Titelanwärter nicht über ein 2:2 hinaus, vermied nach dem 0:2-Rückstand aber immerhin eine Pleite.

Kreisliga A

TV Jahn – TV Dötlingen 3:2 (1:0): „Normalerweise müssen wir als Sieger vom Platz gehen. Zumindest ein Unentschieden wäre mehr als gerecht gewesen“, sagte Joachim Puchler. Dötlingens Trainer war zudem nicht gut auf Schiedsrichter Michael Koch (SV Rethorn) zu sprechen: „Jahn hat sehr körperbetont gespielt. Das hat er nicht unterbunden. Wir haben gegengehalten und kriegen jedes Ding abgepfiffen.“ Aus dem Gewühl heraus erzielte Gabriel Hirsz das 1:0 für Jahn (36.) und ließ kurz nach dem Seitenwechsel auch das 2:0 folgen (47.). Aber Enis Stublla verkürzte nach einem Eckball prompt auf 1:2 (49.). „Eigentlich waren wir danach am Drücker und hätten den Ausgleich machen müssen“, meinte Puchler. Doch Bartosz Drozdowskis Versuch wurde auf der Linie abgewehrt. Stattdessen ließ TVD-Keeper Patrick Stefan einen Schuss von Hirsz unter den Händen zum 1:3 ins Tor rutschen (51.). Mit einer schönen Einzelaktion gelang Maximilian Struve der erneute Anschlusstreffer – 2:3 (72.). Dabei blieb es.

RW Hürriyet – FC Huntlosen 0:5 (0:1): Der FC Huntlosen marschiert weiter! Der Erfolg über RW Hürriyet war für den Tabellenführer der vierte Sieg im vierten Spiel und zugleich die Revanche für die Erstrundenniederlage im Kreispokal (2:3). „Der Sieg ist am Ende auch in der Höhe verdient. Wenn es nach mir geht, kann es so weitergehen“, freute sich FCH-Coach Jan Schindler. Zunächst musste seine Elf jedoch einen bangen Moment überstehen. Aber Keeper Niko Eilks hielt prächtig und leitete dann schnell den Gegenangriff über Leon Fenslage ein, den Stefan Merz zum 1:0 vollendete. „In der zweiten Halbzeit haben wir dann gut die Räume bespielt, die Hürriyet uns gegeben hat“, berichtete Schindler. Sebastian Merz erhöhte nach einem Eckball auf 2:0 (56.). Die Treffer von Stefan Merz (66.) Felix Dalichau (69.) und Nils Heimann (75.) zum 5:0-Endstand waren dann allesamt schön rauskombiniert.

Kreisliga B

FC Hude II – Harpstedter TB 2:2 (1:0): „Das war absolut unnötig! Wir haben hundertmal gesagt, dass Hasbergen kein Maßstab ist, aber die Jungs raffen es einfach nicht“, ärgerte sich HTB-Coach Jörg Peuker über die zwei verlorenen Punkte. Nach ordentlichem Beginn wurde sein Team „hinten schludrig“. Das bestrafte Dominic Brumund mit seinen beiden Treffern zum 2:0 (22./55.). Immerhin ließen sich die Gäste nicht hängen und verkürzten durch Julian Meyer auf 1:2 (60.). Meyer wurde eine Viertelstunde vor Schluss von FC-Keeper Marvin Müller elfmeterreif gefoult. Der Ball trudelte weiter zu Lukas Brümmer, der zum 2:2 abstaubte (75.). Timo Höfken, Nils Klaassen, Ole Volkmer und Julian Meyer hatten anschließend sogar Chancen zum Siegtreffer, ließen ihre Möglichkeiten aber allesamt umgenutzt. „Ich muss den Hut ziehen, dass die Mannschaft immerhin noch das 2:2 gemacht hat. Außerdem muss ich zugeben, dass sich Hude den Punkt verdient erkämpft hat“, bilanzierte Peuker.

TSV Ganderkesee – VfL Wildeshausen II 2:2 (2:2): „Ich denke, dass Ergebnis geht für beide Mannschaft in Ordnung“, erklärte VfL-Coach Georg Zimmermann. Seine Crew war durch Treffer vonTobias Neuse zweimal ins Hintertreffen geraten (3./27.). Andreas Kari glich jeweils aus: zunächst mit einem direkt verwandeltem Eckstoß (5.), dann per Foulelfmeter, nachdem Marco Giovanni D’Elia in die Zange genommen worden war (45.). Die Wildeshauser Yannis Brockmann (40.) und Dimitrios Patriotis (80.) trafen mit Freistößen Aluminium. Aber auch Ganderkesee hatte einige gute Torchancen. „Insgesamt war mir unser Spiel aber zu hektisch“, monierte Zimmermann. Eine gute Leistung attestierte er dem eingewechselten Florian Hertell, der in der Innenverteidigung einen soliden Part spielte.  mar

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