Erste Handballspiele schon am 12./13. September / Fusion mit Ems-Jade?

HRO präsentiert „flexibles Konzept“

Kann losgehen: Läuft alles nach Plan, starten die Regionsoberliga-Handballer des Harpstedter TB um Arne Johannes (Bild) am zweiten September-Wochenende in die neue Saison.
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Kann losgehen: Läuft alles nach Plan, starten die Regionsoberliga-Handballer des Harpstedter TB um Arne Johannes (Bild) am zweiten September-Wochenende in die neue Saison.

Landkreis – Arbeitsintensive Wochen liegen hinter der Führungscrew der Handballregion Oldenburg (HRO). „Unser gemeinsames Ziel war und ist es, den Handballsport auf unserer Ebene so früh und so gut wie möglich in die Öffentlichkeit zu bringen. Das setzt flexibles Handeln mit dem Blick auf das Ganze voraus“, erläutert der HRO-Vorsitzende Wolfgang Sasse. Für den Wildeshauser wird es die letzte Saison an der HRO-Spitze sein. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger läuft. Ebenso wird eine mögliche Fusion mit der Handballregion Ems-Jade abgeklopft.

Saison 2020/2021

Unter Berücksichtigung der Coronavorgaben aus der Politik hat die HRO „ein durchgängiges flexibles Konzept“ erarbeitet. Die Mitglieder des erweiterten HRO-Vorstandes waren sich einig, bereits am Wochenende 12./13. September „mit den höchsten Klassen der HRO den Spielbetrieb aufzunehmen und eventuelle Erkenntnisse sofort an die Vereine weiterzugeben“. Die HRO könne „sehr schnell auf eventuelle Vorgaben der für uns zuständigen fünf Gesundheitsämter reagieren, ohne den Leistungsgedanken auf unserer Ebene zu vernachlässigen“, betont Sasse.

Männer

Die Regionsoberliga und die Regionsliga starten am 12./13. September. Die jeweils zehn Mannschaften spielen eine normale Saison mit Hin- und Rückrunde. Die Regionsklasse soll eine Woche später beginnen (19./20. September). Die sieben Teams spielen eine Dreifachrunde, so dass jede Mannschaft auf 18 Partien kommt.

Frauen

Bei den Frauen entfällt künftig die Regionsklasse. In der Regionsoberliga und Regionsliga spielen jeweils 14 Mannschaften. In beiden Spielklassen soll es am 12./13. September losgehen, und zwar jeweils in zwei Gruppen, die zunächst eine einfache Vorrunde absolvieren. Anschließend treten die drei Besten beider Gruppen in der Hauptrunde gegeneinander an und ermitteln den Meister. Für die anderen Teams geht es in der Platzierungsrunde weiter.

Jugend

Den Spielbetrieb der männlichen und weiblichen A-Jugend-Regionsoberliga organisiert der Handball-Verband Niedersachsen (HVN). Saisonstart ist am Wochenende 31. Oktober/1. November. Für die Altersklassen von der B-Jugend abwärts ist die HRO zuständig. Die Regionsoberliga der B-Jugend spielt mit zehn (männlich) beziehungsweise zwölf (weiblich) Mannschaften mit Hin- und Rückrunde (Saisonstart: 31. Oktober/1. November). Bei der C-Jugend treten ab dem Wochenende 19./20. September 14 (männlich) beziehungsweise 15 (weiblich) Mannschaften zunächst in zwei Gruppen zu einer einfachen Vorrunde an. Anschließend erfolgt die Aufteilung in Regionsoberliga und Regionsliga. Am selben Wochenende startet die D-Jugend mit 24 (männlich/vier Gruppen) beziehungsweise 19 (weiblich/drei Gruppen) Teams. Nach der Vorrunde mit Hin- und Rückspielen erfolgt die Aufteilung in Regionsoberliga, Regionsliga und Regionsklasse. In der E-Jugend tragen ab dem 19./20. September 26 (männlich/fünf Gruppen) beziehungsweise 20 (weiblich/vier Gruppen) Mannschaften ihre Vorrunden mit Hin- und Rückspielen aus. Danach werden die Endrunden eingeteilt. Für die F-Jugend gibt es Einzelspiele. Minispielfeste, bei denen das Spielerlebnis wichtiger sein soll als das Spielergebnis, finden in dieser Saison coronabedingt nicht statt.

Auf- und Abstieg

Durch den Wegfall der Landesklassen nach der Saison 2020/2021 wird sich die Zahl der Mannschaften gravierend verändern. Deswegen hat der HRO-Spielausschuss das Recht, die Staffeln Regionsoberliga, Regionsliga und Regionsklasse komplett neu zu strukturieren. In den Regionsoberligen der Männer und Frauen darf die jeweils erstplatzierte Mannschaft oder deren Vertreter (bis maximal Platz drei) an der Relegation zur Landesliga teilnehmen. Die Zweitplatzierten der Landesklasse Nord und Süd spielen mit den Meistern der Regionsoberligen aus dem Bereich Weser-Ems die beiden Aufsteiger aus. Aus der Regionsoberliga steigt eine Mannschaft in die Regionsliga ab, ansonsten so viele Teams, dass nach Aufnahme der Absteiger aus der Landesklasse Weser-Ems und Landesliga sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen eine Höchstzahl von zwölf Mannschaften erreicht wird (gleitende Skala).

Aus den Regionsligen der Männer und Frauen steigt eine Mannschaft (bis maximal Platz drei) in die Regionsoberliga auf. Ein Team steigt in die Regionsklasse ab, ansonsten so viele Mannschaften, dass nach Aufnahme der Absteiger aus der Regionsoberliga eine Höchstzahl von zehn beziehungsweise zwölf Mannschaften erreicht wird. In den Regionsklassen der Männer und Frauen gibt es einen Aufsteiger in die Regionsliga. Nach Aufnahme der Absteiger aus der Regionsliga soll die Staffelstärke maximal zehn Mannschaften betragen. Ansonsten behalten sich die Spieltechniker vor, „eine zusätzliche Regionsklasse mit ähnlich großer Mannschaftsanzahl einzurichten“.

Personal

HRO-Chef Sasse hat seinen Abschied zum Ende der Saison 2020/2021 angekündigt. Bereits jetzt muss ein neuer stellvertretender Vorsitzender her, der sich um den Bereich Ausbildung kümmert. Der bisherige Amtsinhaber Frank Holbein hat sein Mandat zurückgegeben.

Fusionspläne

Möglichst bald nach dem Saisonstart wird die HRO die ihr angehörenden Vereine zu einer sportpraktischen Arbeitstagung einladen, um das erarbeitete Konzept zu überprüfen. Außerdem soll die geplante Zusammenlegung der HRO mit der Handballregion Ems-Jade zur Sprache kommen und möglicherweise auch schon abgesegnet werden. „Wir sind uns einig, dass nichts mehr so sein wird wie früher. Daher ist gerade heute ein fairer Umgang und eine sehr gute Zusammenarbeit gefragt. Vergeudet nicht die Energie unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter und bleibt gelassen“, appelliert Sasse an die Vereine.  mar

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