Umstellungen beim Ahlhorner SV und TV Brettorf machen Derby interessant

Hollmanns großes Erbe

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ASV-Trainer Thomas Neuefeind schwört seine Spieler auf das Derby ein. ·

Wildeshausen - AHLHORN/BRETTORF · Baustelle vorne rechts: Mit personellen Umbesetzungen gehen die Faustball-Erstligisten Ahlhorner SV und TV Brettorf in das heutige Derby an der Katharinenstraße (18 Uhr). „Diese neuen Vorzeichen lassen es interessant werden“, sagt ASV-Coach Thomas Neue feind.

Bei den Gastgebern hat sich Nils-Christoffer Carl nach einem kurzen Comeback in der Hallensaison nun endgültig vom Feld zurückgezogen, um sich auf seine Aufgabe als Co-Trainer zu konzentrieren. Zum Saisonauftakt beim TSV Hagen (5:2) und beim TuS Dahlbruch (5:0) teilten sich Sören Dahms und Steffen Lüdtke den Job an der Leine. „Sie haben sich sehr gut verkauft – das lässt hoffen“, sagt Thomas Neuefeind.

Während sein Team Tabellenführer ist, verlief der erste Spieltag für den TV Brettorf mit dem Sieg bei der SG Stern Kaulsdorf (5:1) und der Niederlage beim VfK Berlin (1:5) eher durchwachsen. Für Jörn Büsselmann, der studienbedingt kürzer tritt, spielte Youngster Malte Hollmann vorne rechts. „Die Position kann man kaum besser ausfüllen als Jörn Büsselmann – er hinterlässt ein großes Erbe“, meint Thomas Neue feind. Brettorfs Angreifer war nicht nur für den Zweitschlag zuständig, sondern auch für das Zuspiel. Diesen Part hat nun Kapitän Christian Kläner inne.

Doch gerade an den Vorlagen für Schlagmann Tobias Kläner haperte es in der Hauptstadt. „Die Annahme war zu unsicher. Die muss viel weiter in die Mitte kommen. Aus 15 Metern hat es der Zuspieler natürlich schwer, den Ball auf die Leine zu legen“, erläutert Ralf Kreye. Deshalb arbeitete der neue TVB-Trainer mit seiner Crew in dieser Woche intensiv an der Präzision.

„Gerade gegen den Ahlhorner SV laufen die Brettorfer immer zu Hochform auf und schaffen es, uns zu ärgern“, behauptet Thomas Neuefeind. Das stimmt nicht ganz. Zwar gewann Brettorf das Spiel um Platz fünf bei der Feld-DM und anschließend die beiden Duelle in der abgelaufenen Hallensaison, doch zuvor war der ASV zwei Mal unter freiem Himmel erfolgreich. Beim 5:0 im Rückspiel servierten die Ahlhorner den Landkreisrivalen in nicht mal 80 Minuten ab. „So dürfen wir uns nicht noch mal blamieren“, fordert Ralf Kreye, der neben seiner Stammsechs Angreifer Jens von Seggern in den Kader berufen hat. „Wenn wir die Flüchtigkeitsfehler weglassen, wird der ASV vielleicht unruhig, weil sie wissen, dass es ein heißer Tanz wird“, hofft Kreye. · mar

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