C-Junioren des VfL Wildeshausen Tabellenfünfter

Hoffrogge sorgt für positiven Abschluss

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Keine 60 Sekunden nach dem 0:1 erzielte Jannik Stöver (vorne) für die C-Junioren des VfL Wildeshausen den Ausgleich.

Wildeshausen - Zuletzt hatten die C-Junioren des VfL Wildeshausen mit dem 0:9 beim VfL Oldenburg und dem 1:6 beim TuS Heidkrug in der Fußball-Bezirksliga zweimal richtig Haue bezogen. „Umso schöner, dass wir die Saison mit einem positiven Erlebnis beendet haben“, sagte Selcuk Keyik nach dem 2:1 (0:0) beim TV Jahn Delmenhorst.

Spaßeshalber hatte der VfL-Coach auch die Statistiken gewälzt und dabei Erfreuliches festgestellt: „Platz fünf ist ein schönes Ergebnis. Das ist die beste Platzierung einer Wildeshauser C-Junioren-Mannschaft in den letzten sechs Jahren“, berichtete Keyik. Kein Wunder also, dass der 31-Jährige und seine Trainerkollegen Kai Schmale und Fabian Kemper mit dem Abschneiden ihrer Crew sehr zufrieden waren. Für Kemper, der sich aus beruflichen Gründen zurückziehen wird, war es zugleich ein gelungener Abschluss. „Schade, dass Fabian aufhört“, bedauerte Keyik, der in der kommenden Spielzeit im Duett mit Schmale für die Geschicke der ersten C-Jugend verantwortlich zeichnet.

Im letzten Saisonspiel gingen die ersten zehn Minuten klar an den TV Jahn, der unter anderem einen Pfostenschuss zu verzeichnen hatte. „Da haben wir ganz schön geschwommen“, gestand Keyik. Allerdings musste er auch auf seine Leistungsträger Fynn Theuser und Noah Richter verzichten, die sich bei den B-Junioren festgespielt hatten. Thilo Schoppe, sonst auf den Außenbahnen zuhause, musste im defensiven Mittelfeld ran. Einziger Ersatzspieler war Torhüter Dane Gerken. Doch die Krandel-Kicker überstanden die Delmenhorster Drangphase. So dümpelte die Partie dann bis Mitte zweiter Halbzeit dahin.

Dann aber überschlugen sich die Ereignisse. Keyik hatte sich „innerlich schon auf ein 0:0 eingerichtet“, da wurde die Wildeshauser Hintermannschaft nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung kalt erwischt: Niklas Brill vollstreckte zum 1:0 (58.). Keine 60 Sekunden später zog Jannik Stöver trocken ab und traf zum 1:1 (59.). Die Vorarbeit hatte Gian Luca Taboada geleistet, der im Winter von GVO Oldenburg, zum VfL gewechselt war. Kurz nach dem Ausgleich erzielte Johannes Hoffrogge aus 18 Metern das 2:1 (62.). „Der Sieg ist in Summe verdient, wenn man die ersten zehn Minuten mal ausklammert“, bilanzierte Keyik. 

mar

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