Highnoon in der Bezirksliga: VfL Wildeshausen fährt angriffslustig zum SV Atlas

Bragula reist mit „mehreren Spielideen“ im Gepäck an

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Wildeshausens Janek Jacobs (r.) präsentierte sich zuletzt in Gala-Form. Seine tempo- und fintenreichen Flügelläufe könnten auch im Spitzenspiel beim SV Atlas ein erfolgversprechendes Rezept sein, um die beste Abwehr der Bezirksliga zu knacken.

Wildeshausen - Vor dem Bezirksliga-Kracher (morgen, 14 Uhr) schiebt Wildeshausens Trainer Marcel die Favoritenbürde in Richtung des Tabellenführers und Gastgebers SV Atlas. „Der Druck liegt ganz klar beim finanzstarken Topclub aus Delmenhorst“, sagt der VfL-Coach des Zweitplatzierten: „Selbst bei einer Niederlage ist doch unser Saisonziel, oben mitzuspielen, überhaupt nicht gefährdet.“

Man mag es Understatement nennen, denn schließlich liegt der VfL Wildeshausen mit einem Spiel weniger lediglich zwei Zähler hinter den Delmenhorstern. Doch Bragula ist darum bemüht, dass sich bei seinen Akteuren kein unnötiger Druck aufbaut. Bisher scheint das zu klappen. „Es trainieren alle gut, sie ziehen mit. Ich habe überhaupt nicht das Gefühl, dass hier einer verkrampfen würde“, berichtet der 40-Jährige.

Auch die zu erwartende hitzige Atmosphäre, es wird mit etwa 1500 Zuschauern gerechnet, bereitet Bragula keine schlaflosen Nächte. „Natürlich ist es für die meisten eine besondere Situation, weil sie noch nie vor so einem großen Publikum gespielt haben“, führt er an, „deshalb habe ich auch noch einmal betont, dass es letztlich ein Spiel wie jedes andere ist. Es gibt auch hier nur drei Punkte zu vergeben.“

Als Hasenfüße fahren die Wildeshauser aber ganz sicher nicht nach Delmenhorst. „Ich habe in meinem Leben noch nie einen Fußballplatz betreten, um Unentschieden zu spielen“, sagt Bragula, dessen Team auch morgen sein Heil in der Offensive suchen wird: „Wir können gar nicht hinten drin stehen. Einerseits ist das nicht unsere Philosophie, andererseits haben wir dafür nicht die Mittel.“

Anders die Gastgeber. Das Atlas-Innenverteidigerpärchen Hanno Hartmann und Florian Knipping ist für Bragula „so sicher wie die Bank von England“. Diese könnten die Außenspieler Maxi Seidel und Janek Jacobs knacken. Doch der VfL-Coach lässt sich nicht in die Karten schauen. „Wer weiß, ob die beiden überhaupt außen spielen“, sagt Bragula und lässt seinen Trainerkollegen Jürgen Hahn im Trüben fischen. Der 40-Jährige verspricht, „mehrere Spielideen“ im Gepäck zu haben.

Bei Atlas scheint die Besetzung der Offensive klarer: Regisseur Daniel von Seggern soll möglichst die Goalgetter Musa Karli (elf Tore) und Dominik Entelmann (14) in Szene setzen. Beide erzielten zusammen 25 von 35 Delmenhorster Treffern. „Aber letztlich haben sie auch nur diese zwei, die Tore machen“, sagt Bragula, der sein Team in der Offensive für variabler hält. Trotzdem hat er vor beiden einen Heidenrespekt: „Ich schätze Entelmann. Er hat echte Qualitäten als Sportsmann. Zudem verbindet er in seinem Spiel die alte Torjäger-Schule mit modernen Aspekten.“ Und an den fußballerischen Qualitäten von Musa Karli gebe es eh nichts zu deuteln. „Wenn ein Ex-Drittliga-Spieler in die Bezirksliga wechselt, ist es aber auch eine Pflichtveranstaltung, dass er Tore macht“, sagt der 40-Jährige. Umso ärgerlicher für ihn, dass Abwehrchef Daniel Pasker weiterhin verletzungsbedingt zum Zuschauen verdammt ist.

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