Hermes glänzend aufgelegt, Macht unüberwindbar

Ahlhorner SV gleicht Punktekonto aus, TV Brettorf holt ersten Saisonsieg

Andrej Macht vom Ahlhorner SV beim Zuspiel.
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Kaum zu überwinden: Ahlhorns Andrej Macht wehrte fast jeden Ball ab.

Brettorf/Ahlhorn – Die kleine Pause hat den Erstliga-Faustballern des TV Brettorf offensichtlich gutgetan. Nachdem sie am vergangenen Wochenende spielfrei hatten, feierten die Schwarz-Weißen nun mit dem 5:2 über den SV Armstorf ihren ersten Saisonsieg. Bereits die Pluspunkte Nummer drei und vier strich der Ahlhorner SV mit dem 5:3 gegen den TK Hannover ein.

Ahlhorner SV – TK Hannover 5:3 (11:9, 11:9, 12:10, 7:11, 11:9, 7:11, 8:11, 11:9): „Wir waren auf allen Positionen von Beginn an gut dabei“, freute sich Ahlhorns Spielertrainer Tim Albrecht, der in der Mitte agierte. Neben ihm verteidigten sein Bruder Mats Albrecht und Andrej Macht. Im Angriff wurde Jan Hermes von Christoph Johannes unterstützt. „Jan hat sehr gut und sehr variabel geschlagen und uns die ersten drei Sätze fast im Alleingang gesichert“, lobte Tim Albrecht seinen Hauptangreifer. Die Satzbälle im zweiten und dritten Durchgang habe Hermes jeweils mit „sensationellen Angaben“ direkt verwandelt. Aber auch defensiv stand der ASV gut und kontrollierte so die hannoversche Angabe, obwohl TKH-Angreifer Christos Michalakis ordentlich ablieferte. „Vor allem Andrej Macht hat richtig gut gespielt – bei ihm ging kein Ball durch“, attestierte Albrecht seinem Nebenmann eine bärenstarke Leistung. Die 3:0-Satzführung zur ersten Pause gab den Hausherren natürlich Rückenwind. Auch wenn die Gäste aus der Landeshauptstadt im weiteren Verlauf auf 1:3 und 3:4 verkürzen konnten, ließen die Ahlhorner nichts mehr anbrennen. Als Hermes im achten Satz die Kräfte verließen, kam Erik Grotelüschen in die Partie und fügte sich mit fünf stark herausgefischten Bällen hervorragend ein. Tim Albrecht wechselte auf die Position vorne links, Johannes übernahm die Angaben. „Wir waren das ganze Spiel über das bessere Team und haben verdient gewonnen“, erklärte Albrecht. Mit nun ausgeglichenem Punktekonto und Tabellenplatz vier sehe es für seine Crew gar nicht so schlecht aus. „Wir können für jede Mannschaft unangenehm werden“, schickte Albrecht Grüße an die kommenden Gegner TSV Hagen 1860 und VfK 01 Berlin.

TV Brettorf – SV Armstorf 5:2 (11:7, 9:11, 11:7, 11:2, 11:7, 8:11, 11:6): Mit dem Sieg stimmten die Brettorfer, die mit zwei Niederlagen in die Hallensaison gestartet waren, Klaus Tabke versöhnlich. Allerdings sah ihr Trainer durchaus „noch Luft nach oben“. Tabke verzichtete auf Vincent Neu. Der Linksschläger hatte am Freitag über Ellenbogenprobleme geklagt. Für ihn spielte Kapitän Malte Hollmann an der Seite von Hauke Rykena im Angriff. Die Defensivreihe bildeten Tom Hartung, Hauke Spille und Marcel Osterloh. Nach souverän gewonnenem ersten Satz hatten die Gastgeber im zweiten Durchgang Schwierigkeiten, sich auf den nicht so hoch abspringenden Armstorfer Ludwig-Ball einzustellen. Doch nachdem sie den Satzausgleich kassiert hatten, diktierten sie dann eindeutig das Geschehen. „Eigentlich hätten wir 5:1 gewinnen müssen“, meinte Tabke. Allerdings ließ ab der 7:3-Führung im sechsten Satz bei seiner Crew die Konzentration nach. „Das hat sich sofort gerächt“, sagte Tabke. Armstorf gewann acht der neuen folgenden Punkte und verkürzte auf 2:4 in den Sätzen. Im siebten Abschnitt zogen die Brettorfer dann ihr Spiel durch und gingen schließlich als verdienter Sieger vom Platz. „Für uns war erstmal wichtig, dass wir gewonnen haben und wissen, dass wir es noch können“, resümierte Tabke. „Allerdings müssen wir daran arbeiten, dass wir konzentriert bleiben, auch wenn wir deutlicher führen.“

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