TV Brettorf kämpft ohne verletzten Mittelmann Hauke Spille ums DM-Ticket

Herausforderung für Tom Hartung

Fehlt dem TV Brettorf wegen einer Fingerverletzung: Mittelmann Hauke Spille kann im Kampf um die DM-Plätze nicht mitwirken.
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Fehlt dem TV Brettorf wegen einer Fingerverletzung: Mittelmann Hauke Spille kann im Kampf um die DM-Plätze nicht mitwirken.

Brettorf – Ausgerechnet vor dem zweiten und bereits alles entscheidenden Spieltag der 1. Faustball-Bundesliga Nord hat sich Mittelmann Hauke Spille am Montag bei der Arbeit eine Fingerverletzung zugezogen. Der U 18-Weltmeister wird dem TV Brettorf deshalb in Hannover fehlen. „Auch wenn Hauke ein zentraler Spieler ist: Wenn wir zur DM wollen, müssen wir es auch ohne ihn schaffen“, betont Trainer Klaus Tabke. Spilles Platz wird vorraussichtlich Tom Hartung einnehmen. „Aber endgültig entscheide ich das erst am Sonnabend“, kündigt Tabke an.

In der Landeshauptstadt kämpfen ab 12 Uhr insgesamt sechs Teams um zwei freie Startplätze für die deutsche Meisterschaft am 5. und 6. September. Gespielt wird zunächst in zwei Dreiergruppen im Modus jeder gegen jeden. Die beiden Gruppensieger lösen das Ticket für die Endrunde. DM-Ausrichter VfL Kellinghusen, der es in Gruppe D mit dem TSV Hagen 1860 und Gastgeber TK Hannover zu tun bekommt, ist bereits für die „Deutsche“ qualifiziert. Sollten die Mannen um U 21-Europameister Rouven Kadgien beide Kontrahenten hinter sich lassen, würde der dritte DM-Starter aus dem Norden im Duell der Gruppenzweiten ermittelt.

Die Brettorfer treffen in Gruppe C auf den VfK 01 Berlin und die Berliner TS. Die beiden Hauptstadtclubs treten zunächst gegeneinander an. Am ersten Spieltag hatte sich die BTS überraschend mit 3:2 gegen den VfK durchgesetzt, bei dem allerdings auch Doppelweltmeister Lukas Schubert fehlte. „Wir sind in beiden Spielen leichter Favorit. Trotzdem ist für jeden alles möglich“, sagt Tabke. Deshalb muss seine Crew „sofort vollkonzentriert zur Sache gehen“. Zumal wieder nur auf drei Gewinnsätze gespielt wird. Eine Niederlage sei da kaum wettzumachen.

Zum Saisonauftakt hatten die Brettorfer auf eigener Anlage zwei 3:2-Erfolge gegen den Ahlhorner SV und den VfL Kellinghusen gelandet, im Vergleich mit dem TSV Hagen 1860 aber mit 1:3 den Kürzeren gezogen. „Da war Hagen besser als wir“, gibt Tabke zu. Allerdings hatten seine Schützlinge vor zwei Wochen auch noch reichlich „Luft nach oben“ gelassen. Sie produzierten doch einige Flüchtigkeitsfehler und ließen im Angriff die rechte Durchschlagskraft vermissen. An diesen Defiziten haben die Brettorfer seitdem intensiv gearbeitet. „Ich bin guter Dinge, dass es jetzt besser läuft“, meint ihr Coach. Am Donnerstag sollte auch Abwehrspieler Marcel Osterloh nach seinem Kurzurlaub wieder zum Team stoßen. „Ich hoffe, dass er gesund wiederkommt“, meinte Tabke.

Sorgen bereitet dem 55-Jährigen der Blick aufs Wetterradar. „Für Hannover ist Regen gemeldet. Wenn es nass wird, haben die Schlagleute einen Vorteil, und die Abwehr hat es schwer“, erläutert Tabke. Sollten sich seine Befürchtungen bestätigen, würde der Kampf um die DM-Tickets zum Lotteriespiel.  mar

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