Hendrik Legler reist in die Vergangenheit

Neerstedts Keeper trifft auf seinen Ex-Verein

Hendrik Legler

Neerstedt - Die Auswärtspartie bei der SG VTB/Altjührden (heute, 17.30 Uhr) ist für die Oberliga-Handballer des TV Neerstedt die einfachste Partie der Saison. Das findet jedenfalls Björn Wolken. Die Aussage von Neerstedts Trainer ist durchaus nachvollziehbar: Beim Tabellenführer und haushohen Favoriten kann seine Mannschaft befreit aufspielen, weil niemand etwas von ihr erwartet.

Für Hendrik Legler wird die Begegnung eine Reise in die Vergangenheit: Vor seinem Wechsel nach Neerstedt hütete „Lego“ das Tor des damals noch als HSG Varel-Friesland firmierenden Drittligisten.

Nach dem Abstieg musste die SG ihren Kader im Sommer runderneuern. Als Trainer führt nun Ivo Warnecke, der in der vergangenen Saison auch in Neerstedt im Gespräch war, das Kommando. Sein Wechsel vom TvdH Oldenburg nach Friesland verlief allerdings nicht ohne Nebengeräusche, da Warnecke dem ambitionierten Verbandsligisten zuvor bereits seine Zusage gegeben hatte. Für den Neustart reaktivierten die SG-Verantwortlichen einige Routiniers wie Linkshänder Jan-Uwe Behrends. Es blieben aber auch Akteure aus dem ehemaligen Drittliga-Aufgebot, darunter Shooter Oliver Staszewski.

Bis zum vergangenen Wochenende hatte der Spitzenreiter eine blütenweiße Weste. Doch dann setzte es mit dem 24:27 beim VfL Edewecht die erste Saisonniederlage. Schon davor hatte sich die SG gegen Schlusslicht ATSV Habenhausen II sehr schwer getan (34:28). Der Tabellenletzte hatte Staszewski eine Sonderbewachung verordnet. Manndeckung könnte auch eine Option für Wolken sein. Doch hinsichtlich der taktischen Marschroute will sich der 35-Jährige auf keinen Fall in die Karten gucken lassen.

Die Grün-Weißen treten in der Manfred-Schmidt-Halle mit dem identischen Personal an wie bei der jüngsten 24:29-Heimniederlage gegen den SV Beckdorf. Paul Schröder ist noch nicht wieder fit. An den Einsatz von Kreisläufer Philipp Hollmann und Shooter Eike Kolpack ist so bald nicht zu denken.

„Wenn wir etwas Zählbares mitnehmen wollen, müssen viele Dinge stimmen. Ansonsten sind wir chancenlos“, sagt Wolken. Vor allem bei der Verwertung ihrer Tormöglichkeiten muss sich seine Crew steigern. wz

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