Auch Kant und Glück sammeln beim 2:2 gegen SV Tur Abdin Pluspunkte

Heinrich meldet Ansprüche an

„Bester Mann auf dem Platz“: Wildeshausens Niklas Heinrich (M.). Foto: Richter

Wildeshausen – In der vergangenen Trainingswoche konnte Marcel Bragula beim Fußball-Landesligisten VfL Wildeshausen maximal 13 von 24 Akteuren seines Kaders bei den Einheiten begrüßen. Für das Testspiel beim Bezirksligisten SV Tur Abdin Delmenhorst standen dem VfL-Coach immerhin 14 Kicker zur Verfügung. Allerdings gingen Sascha Görke, Elias Schröder und Robin Ramke nicht wirklich fit in die Partie. „Angesichts dieser Rahmenbedingungen bin ich nicht unzufrieden. Von der ersten Stunde bin ich sogar positiv überrascht“, erklärte Bragula nach dem 2:2 (2:0).

Vor allem einer machte den Übungsleiter nachhaltig auf sich aufmerksam: Niklas Heinrich. Der 22-jährige Rechtsverteidiger agierte defensiv fehlerlos und setzte auch nach vorne reichlich Akzente. „,Heini‘ war der beste Mann auf dem Platz und hat seine Ansprüche angemeldet“, meinte Bragula. Neuzugang Alexander Dreher ist auf der Außenposition in der Viererkette also keinesfalls konkurrenzlos.

Aber auch Christopher Kant auf der für ihn ungewohnten Position des Linksverteidigers und Sechser Hauke Glück sammelten Pluspunkte. Glück hatte per Kopf nach einem Eckstoß von Jan Lehmkuhl auch für das 1:0 gesorgt (19.). Eine tolle Spielverlagerung auf Michael Eberle chippte dieser direkt weiter auf Robin Ramke, der den sehenswerten Angriff mit dem 2:0 veredelte (40.). „Das war überragend gespielt“, schwärmte Bragula. Jan Lehmkuhl, der den Pfosten traf, Lennart Feldhus und Ramke hätten den Vorsprung noch vor der Pause weiter ausbauen können. Trotzdem hatte Bragula „nach der ersten Halbzeit nichts zu meckern“.

Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel wurde Feldhus im Sechzehner gefoult und trat selbst zum Strafstoß an. Abdin-Keeper Marc Ibrahim hielt den schwachen Schuss des VfL-Angreifers sogar fest. Anschließend kam ein Bruch ins Spiel. Während die Wildeshauser Kräfte zusehends schwanden, bekam Abdin immer mehr Oberwasser. Simon Matta verkürzte auf 1:2 (57.). Nach einem ungeschickten Einsatz von Elias Schröder gegen Simon Matta nutzte Can-Dennis Blümel den fälligen Strafstoß zum 2:2 (66.).

„In der ersten Halbzeit war der VfL besser und griffiger. Wir waren sehr fahrig und sind nicht als Team aufgetreten, sondern eher als drei Teile: Abwehr, Mittelfeld und Angriff. In der zweiten Halbzeit sind wir dann mit jeder Minute besser ins Spiel gekommen. Insgesamt geht das 2:2 in Ordnung“, bilanzierte Andree Höttges. Der neue Abdin-Coach hatte noch in der vergangenen Saison die Wildeshauser U 23 zur Meisterschaft in der 1. Kreisklasse geführt.  mar

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Tosender Abschluss auf der Reload-Bühne - die besten Fotos vom Samstagabend

Tosender Abschluss auf der Reload-Bühne - die besten Fotos vom Samstagabend

Erster Bayern-Sieg dank Lewandowski - Leverkusen gewinnt

Erster Bayern-Sieg dank Lewandowski - Leverkusen gewinnt

Wasserfontänen und gute Laune - die Reload-Besucher am Samstag

Wasserfontänen und gute Laune - die Reload-Besucher am Samstag

Brokser Heiratsmarkt - Freitagnacht

Brokser Heiratsmarkt - Freitagnacht

Meistgelesene Artikel

Wolken freut sich auf seine neue Aufgabe

Wolken freut sich auf seine neue Aufgabe

Ahlhorn bereitet Tim Albrecht ganz großen Bahnhof

Ahlhorn bereitet Tim Albrecht ganz großen Bahnhof

Albrecht komplettiert Titelsammlung

Albrecht komplettiert Titelsammlung

Drozdowski krönt turbulente Dötlinger Aufholjagd

Drozdowski krönt turbulente Dötlinger Aufholjagd

Kommentare