Gipfeltreffen in Huntlosen / Kreisliga-Staffel B nimmt Spielbetrieb auf

Heer soll den Laden dicht halten

Wieder einsatzbereit: Niclas Schemionek könnte gegen den Ahlhorner SV in der Dötlinger Anfangsformation stehen.
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Wieder einsatzbereit: Niclas Schemionek könnte gegen den Ahlhorner SV in der Dötlinger Anfangsformation stehen.

Landkreis – Zwei Spieltage sind in der A-Staffel der Fußball-Kreisliga bereits absolviert. An diesem Wochenende greifen nun auch die Teams der B-Staffel ins Geschehen ein. Läuft alles nach Plan, haben die acht Teams bereits in sechs Wochen Winterpause. Ein kurzes Vergnügen.

Kreisliga A

TV Dötlingen – Ahlhorner SV (Freitag, 19.30 Uhr): Dötlingens Personalsituation ist „nicht mehr ganz so schlimm wie gegen Huntlosen“, erzählt Co-Trainer Tim Lemke. Allerdings fällt jetzt Ruben Gelder (Muskelbündelriss) für längere Zeit aus. Gerrit Schüler (Gehirnerschütterung), Lukas Welz (Sehnenverletzung) und Lukas Puchler (Knieprobleme) sind gegen den Vizemeister ebenfalls nicht dabei. Dafür könnte Niclas Schemionek aufs Feld zurückkehren, und Bartosz Drozdowski dürfte ebenfalls alles versuchen, um für das Duell mit seinem Ex-Club rechtzeitig fit zu werden. „Außerdem wird Mattes Heer sein erstes Spiel für uns machen. Er bringt natürlich enorme Qualität mit“, sagt Lemke über den ehemaligen A-Junioren-Bundesligaspieler des VfL Osnabrück. Heer soll dabei helfen, einen frühen Rückstand zu vermeiden. „Ahlhorn wird drücken und versuchen, schon bis zur Halbzeit alles klar zu machen. Umso länger die Null steht, desto größer werden unsere Chancen“, glaubt Lemke.

FC Huntlosen – TV Jahn (Freitag, 19.30 Uhr): Beide Kontrahenten haben ihre ersten beiden Spiele gewonnen und führen die Tabelle an. „Wir freuen uns nach wie vor“, sagt Jan Schindler. Huntlosens Trainer hofft darauf, dass sein Team an die gute Leistung vom 4:1 gegen den TV Dötlingen anknüpfen und sich weiter stabilisieren kann. Dann aber bitte mit einer besseren Chancenverwertung. Wobei: „Das ist meckern auf hohem Niveau! Wir haben in zwei Spielen sieben Tore geschossen – das ist schon okay“, findet Schindler. Die Gäste aus Delmenhorst haben sogar noch zwei Treffer mehr erzielt. „Jahn hat eine gute Mannschaft, ist stark bei Standards und hat einen cleveren Trainer“, zollt Schindler seinem Amtskollegen Arend Arends Tribut und schiebt ihm im gleichen Atemzug die Favoritenrolle zu: „Ich schätze, dass Jahn Gas geben wird. Wir müssen gegenhalten, in die Zweikämpfe kommen und dann zielstrebig nach vorne spielen.“ Aus dem zuletzt gut funktionierenden Huntloser Mittelfeld fehlt diesmal der privat verhinderte Felix Dalichau. Seinen Part könnte Simon Mohn übernehmen.

Kreisliga B

Harpstedter TB – TuS Hasbergen (Freitag, 19.30 Uhr): „Endlich geht’s los! Man merkt, dass die Jungs heiß sind“, sagt Jörg Peuker. Die Fehler aus dem verlorenen Pokalspiel gegen den TSV Großenkneten (2:4) hat der HTB-Coach mit seiner Mannschaft aufgearbeitet. „Das sah am Montag und Dienstag schon ganz vielversprechend aus. Ich denke, dass der Groschen auch beim Allerletzten gefallen ist“, berichtet Peuker. Der 10:2-Kantersieg aus der Vorsaison ist für ihn kein Maßstab. „In Hasbergen hat sich einiges getan. Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen“, warnt der Visbeker. Er rechnet mit defensiv eingestellten Delmenhorstern: „Hasbergen wird sicher auf Fehler lauern und versuchen, uns auszukontern.“ Neben einem Quintett, das sich nach dem Einsatz für die HTB-Reserve in Corona-Quarantäne begeben musste, kann Peuker nicht auf Onno Bolling zurückgreifen. Ein großer Gewinner der Vorbereitung war Ole Volkmer. „Ole könnte im zentralen Mittelfeld sofort eine Stütze werden“, lobt Peuker den Youngster. Auch Niklas Fortmann wusste in den Testspielen zu überzeugen: Der Angreifer leistete verstärkt Defensivarbeit.

VfL Wildeshausen II – FC Hude II (Sonntag, 11.30 Uhr): Nur sieben Punktspiele und ab Ende Oktober fünf Monate Winterpause: „Das fühlt sich nicht richtig nach einer Saison an“, sagt Georg Zimmermann. Ein Vierteljahr nach seiner Amtsübernahme fiebert der neue VfL-Coach seiner Pflichtspielpremiere entgegen: „Das ist langsam überfällig.“ Um schnell in den Rhythmus zu kommen und nicht von Beginn an der Konkurrenz hinterherhecheln zu müssen, wünscht sich Zimmermann zu Einstand natürlich einen Erfolg. Kein Ding der Unmöglichkeit, denn Aufsteiger Hude kommt mit der 1:8-Pokalklatsche gegen den Ahlhorner SV in den Krandel. Bei der VfL-Reserve fehlen die verletzten Jannis Flege und Junior Cavalcante-Monteiro. Marius Meier, der erst am Mittwoch aus dem Urlaub zurückgekehrt ist, dürfte zunächst auf der Bank Platz nehmen. „Aber selbst wenn wir noch ein, zwei Leute an die Erste abgeben müssten, werden wir eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz bringen“, verspricht Zimmermann.  mar

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