TV Neerstedt stößt beim 18:38 in Friedrichsfehn an seine Grenzen und wartet weiter auf den ersten Punktgewinn

Haverkamp wirft Nachwuchsspielerin Voigt ins kalte Wasser

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Viermal erfolgreich: Neerstedts Spielmacherin Agnieszka Blacha.

Die Handballerinnen des TV Neerstedt haben auch ihre dritte Begegnung in der neuen Saison verloren. Bei der SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn war der Oberligist aus der Gemeinde Dötlingen bis zum 10:12 (20.) auf Augenhöhe. Am Ende fiel das Ergebnis mit 18:38 (12:18) dann aber doch überaus deutlich aus.

Neerstedt – Gegen die starken Ammerländerinnen sei sein Team schon ein Stück weit an die eigenen Grenzen gestoßen, gab Neerstedts Trainer Maik Haverkamp zu. „Natürlich wollten wir nicht so unter die Räder kommen. Friedrichsfehn hat uns aber gut gelesen und im zweiten Durchgang sein Spiel durchgedrückt.“

Haverkamp musste in dem Auswärtsspiel auf seine Außenspielerin Nadja Albes verzichten. Dafür warf der Coach der Gäste Leonie Voigt ins kalte Wasser. „Leonie hat in der 4:2-Deckung auf der Spitze gespielt und es da wirklich gut gemacht“, lobte Haverkamp die junge Linkshänderin aus der A-Jugend. Mit ihrem ersten Treffer hatte Leonie Voigt zum 7:7 (14.) ausgeglichen.

Es sollte der letzte Gleichstand in der Begegnung bleiben. Mit ihrem Tor zum 11:7 (18.) stellte Kim von Aschwege die Weichen für die Gastgeberinnen wenig später auf Sieg. Die Seiten wurden dann bei einer Sechs-Tore-Führung für die SG Friedrichsfehn gewechselt. Zwischenzeitlich hatte Fenna van Dreumel für die Gäste noch einmal auf 12:15 verkürzt (26.). Mit sechs Treffern war die ehemalige Elsfletherin auch beste Werferin bei den Grün-Weißen. Spielmacherin Agnieszka Blacha brachte es auf vier Tore.

Den zweiten Durchgang dominierte die Mannschaft von SG-Trainerin Alexandra Hansel dann eindeutig. Über 22:12 (37.) baute die SG um Haupttorschützin Nele Osterthun (acht Treffer) die Führung bis auf 20 Tore aus.

Einfacher werden die Aufgaben für die Crew von Maik Haverkamp nicht. Am kommenden Sonnabend, 28. September, 19.30 Uhr, kommt der MTV Tostedt nach Neerstedt. Das Team aus dem Landkreis Harburg hat ebenso wie der BV Garrel, der VfL Stade und die HSG Hude/Falkenburg in dieser Spielzeit noch keine Punkte liegenlassen.

Unterdessen sieht sich Haverkamp in seiner Saisonprognose bestätigt. Mit dem Wilhelmshavener SSV, der SG Findorff, dem VfL Oldenburg III sowie Aufsteiger VfL Horneburg würden Teams in der Tabelle unten stehen, die er dort erwartet habe, erklärte der Übungsleiter des TV Neerstedt. „Die Punkte gegen den Abstieg müssen wir wie im vorigen Jahr in den direkten Duellen holen -– und das wird schwer genug“, sagte Haverkamp.  prü

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