Augenmerk des TV Neerstedt liegt auf Hudes Lea Hillmer

Haverkamp will den Favoriten ärgern

Celina StrußTV Neerstedt

Neerstedt – Derbyzeit in der Handball-Oberliga der Frauen: Der TV Neerstedt gastiert an diesem Sonntag ab 16.30 Uhr beim Landkreisrivalen HSG Hude/Falkenburg.

Nachdem Hude bereits das Hinspiel in der Gemeinde Dötlingen eindeutig dominiert hat, sind die Rollen auch beim zweiten Aufeinandertreffen klar verteilt. „Wir wollen möglichst lange mithalten“, umreißt Maik Haverkamp die Ziele für das erste Auswärtsspiel im neuen Jahr. Der Trainer des Tabellenletzten bangt noch um Fenna van Dreumel (Grippe) und Celina Struß (im Training umgeknickt).

Derweil ist die HSG Hude/Falkenburg nach zuletzt drei Pleiten in Folgen auf Tabellenplatz zehn abgerutscht. Zum Jahresauftakt gab es für das Team von Trainer Lars Osterloh beim TV Oyten II ein 32:38. Neben Mareike Zetzmann und Jessica Galle waren aufseiten der HSG Ashley Butler, Maike Deeben und Lena Faske nicht dabei. Unter diesen Umständen habe seine Mannschaft eine gute Leistung abgeliefert, konstatierte HSG-Coach Osterloh. Spätestens durch die Niederlage sind die Huderinnen im grauen Mittelfeld der Tabelle abgetaucht. 12:14 Punkte, Rang zehn – so lautet ihre Bilanz nach der ersten Saisonhälfte.

An das 22:43 im Hinspiel erinnert sich Haverkamp nur ungern. „Da sind wir gnadenlos überlaufen worden, Hude hat jeden unserer Fehler ausgenutzt“, sagt Neerstedts Trainer. Inzwischen sei seine Mannschaft aber wesentlich eingespielter als bei der Packung am zweiten Spieltag. Diesmal will sich seine Crew besser präsentieren.

„Wir haben uns etwas überlegt und werden ein besonderes Augenmerk auf Lea Hillmer haben“, lässt sich Haverkamp ein wenig in die Karten schauen. In der von Jana Stromann (TV Dinklage/163 Saisontreffer) angeführten Torschützenliste liegt Hudes Rückraumspielerin mit 75 Treffern auf Rang 14.

Obwohl die HSG durch den Ausfall ihrer Haupttorschützin Mareike Zetzmann (Schwangerschaftspause) an Feuerkraft aus dem Rückraum eingebüßt hat, sei es vermessen, an eine Überraschung zu glauben, meint Haverkamp: „Wir wollen den Favoriten ein wenig ärgern und nicht noch einmal so unter die Räder kommen wie im Hinspiel.“  prü

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