Hanuschek fällt nach Trainingsunfall mit gebrochener Nase gegen TV Oyten II aus

Haverkamp setzt auf Grundtugenden

Keine Alternative: Rückraumspielerin Sharleen Siemers (am Ball) steht dem TV Neerstedt im Heimspiel gegen den TV Oyten II nicht zur Verfügung. Foto: Büttner

Neerstedt – Nach sieben Spielen immer noch keinen einzigen Punkt auf der Habenseite, letzter Tabellenplatz und schon vier Zähler Rückstand zum rettenden Ufer: Für die Oberliga-Handballerinnen des TV Neerstedt hätte der Start in die Saison wahrlich nicht schlechter laufen können.

Mit dem TV Oyten II kommt an diesem Sonnabend, 17.15 Uhr, ein Gegner mit einer ausgeglichenen Bilanz in die Gemeinde Dötlingen. 6:6 Zähler hat die Drittliga-Reserve aus dem Landkreis Verden nach dem jüngsten 42:33 gegen den Wilhelmshavener SSV auf dem Konto. Sportlich dürfte die Sieben von Trainer Jens Dove nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen. Trotzdem könnte es die zweite Mannschaft der „Vampires“ am Ende erwischen. Dann nämlich, wenn die eigene Erste aus der 3. Liga absteigen müsste. Profitieren könnte von solch einem Szenario auch der TV Neerstedt, da die TVO-Reserve dann auf einen der beiden Regelabstiegsplätze zurückfallen würde.

Aber soweit ist es noch lange nicht. „Wir müssen endlich in die Spur kommen und zu unserem Spiel finden. Auf die Tabelle schauen wir aktuell nicht – schlechter kann es ja ohnehin nicht werden“, schiebt Neerstedts Trainer Maik Haverkamp Rechenspiele (noch) weit von sich. Das Schlusslicht beschäftigte sich in dieser Woche mit den „Grundtugenden des Handballs“, berichtet Haverkamp. „Wir sind viel gelaufen und haben im athletischen Bereich gearbeitet“, schildert der Coach die Inhalte der beiden Trainingseinheiten. Vielleicht, so die Hoffnung des 32-Jährigen, komme seine Mannschaft über den Kampf besser aus dem Knick.

Allerdings pfeift der TV Neerstedt vor dem Duell Grün-Weiß gegen Blau-Rot personell fast aus dem letzten Loch. „Stefanie Hanuschek hat sich im Training die Nase gebrochen, und Sharleen Siemers ist privat verhindert“, muss Haverkamp zwei weitere Ausfälle verkraften. Zudem stehen Fenna van Dreumel und Cordula Schröder-Brockshus weiterhin nicht zur Verfügung. „Vielleicht ist der Druck bei der einen oder anderen Spielerin nicht so groß, wenn es ohnehin kaum Alternativen auf der Bank gibt“, versucht Haverkamp der misslichen Lage etwas Positives abzugewinnen.

Mit dem TV Oyten II habe er sich nicht beschäftigt, erklärt der TVN-Coach. Die Neerstedterinnen wollen sich auf sich selbst konzentrieren. Im Vorjahr konnten die Gäste beide Vergleiche deutlich gewinnen. In Neerstedt triumphierte Oytens Zweite mit 36:25, das Rückspiel ging mit 32:26 an den TVO.  prü

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