Trainer bleibt Landesliga-Handballerinnen auch in der nächsten Saison erhalten

Haverkamp – „ein Glücksfall für den TV Neerstedt“

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Maik Haverkamp trainiert die Landesliga-Handballerinnen des TV Neerstedt auch in der kommenden Saison. 

Neerstedt - Frühzeitig hat der TV Neerstedt eine wichtige Personalie unter Dach und Fach gebracht: Maik Haverkamp wird die Landesliga-Handballerinnen des Vereins auch in der kommenden Saison trainieren.

„Es war eigentlich klar, dass wir nicht nur ein Jahr zusammenarbeiten wollen. Maik ist ein Glücksfall für uns – etwas Besseres kann dem TV Neerstedt nicht passieren“, freut sich der Vereinsvorsitzende Jens Schachtschneider über die Zusage des Übungsleiters. „Es war wichtig, zu hören, was der Verein vorhat. Als der Vorstand signalisiert hat, mit mir weiter arbeiten zu wollen, ging alles ganz fix“, freut sich Maik Haverkamp über das ihm entgegen gebrachte Vertrauen. Denn die Arbeit mit der Mannschaft bereite ihm „Spaß ohne Ende“.

Der 27-Jährige hatte das Team vor der laufenden Spielzeit von Jan-Bernd Schwepe übernommen, der zum Frauen-Oberligisten BV Garrel wechselte. Haverkamps Einstand geriet jedoch eher suboptimal. Zum Saisonauftakt kassierten seine Schützlinge zwei derbe Heimniederlagen gegen den TV 01 Bohmte (16:30) und den SV Vorwärts Nordhorn (21:33). „Ich hab’ zwar immer gesagt, dass wir Zeit brauchen werden, aber dass der Start so krass nach hinten losgeht, hätte ich nicht gedacht“, berichtet der C-Lizenzinhaber.

Auch die Auswärtspremiere beim ASC GW Itterbeck (16:21) misslang. Doch schon im darauf folgenden Derby bei der HSG Delmenhorst setzte der TV Neerstedt mit dem 26:16-Erfolg ein erstes Achtungszeichen. Stück für Stück robbten sich die Grün-Weißen anschließend aus dem Tabellenkeller und rangieren nach der Hinrunde mit ausgeglichenem Punktekonto auf dem siebten Tabellenplatz. „Wir haben uns gut gefestigt. Kompliment an die Mannschaft, dass sie an sich geglaubt hat – andere Teams hätten sich möglicherweise schon untereinander zerfleischt“, sagt Maik Haverkamp. Seine kontinuierliche und akribische Arbeit zahlt sich inzwischen aus.

In der am kommenden Sonnabend beginnenden Rückrunde möchte der  Coach schnellstmöglich den Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen. „Dann können wir befreit aufspielen und vielleicht für die eine oder andere Überraschung sorgen.“ In den nächsten Wochen will Haverkamp außerdem mit seinen Spielerinnen über die Zukunftsplanung sprechen: „Wenn wir die Mannschaft zusammenhalten, könnten wir in der nächsten Saison oben mitspielen. Das heißt aber nicht, dass wir aufsteigen müssen.“

Haverkamps Zusage sei „ein klares Signal an die Mannschaft“, betont Jens Schachtschneider. Der Vereinsvorsitzende lobt neben der handballerischen Kompetenz des Trainers auch dessen Persönlichkeit: „Maik strahlt Sympathie aus und hat das nötige Fingerspitzengefühl.“ · mar

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