Wildeshausen-Coach Jürgen Gaden warnt vor scheinbar leichter Auswärtshürde

Hauptsache drei Punkte

Wildeshausen - Die Frage, wie hoch der von ihm trainierte VfL Wildeshausen gegen den TuS Varel (Sonntag, 14 Uhr) gewinnen will, wiegelt Jürgen Gaden in seiner gewohnt beschwichtigenden Art sofort ab. „Wir wollen drei Punkte holen, um den Abstand auf die Abstiegsränge zu wahren“, sagt der VfL-Coach vor dem Aufeinandertreffen beim abgeschlagenen Schlusslicht der Fußball-Bezirksliga.

„Wir haben gerade einmal sechs Punkte Vorsprung auf den Drittletzten, nur sechs Punkte. Wir spielen gegen den Abstieg“, mahnt Wildeshausens Übungsleiter. Die Tatsache, dass die Abstiegskandidaten das Siegen doch nicht verlernt haben und die Kreisstädter trotz viel Engagements gegen den SV Brake nur einen Zähler mitgenommen haben, lassen bei Gaden die Alarmsirenen schrillen. Da kommt ihm die verlockende Aussicht, nur fünf Punkte hinter einem Aufstiegsplatz zu stehen wie ein blanker Hohn vor. „Das ist nun wirklich keine Versuchung“, sagt Gaden, nachdem dem enteilten Ligaprimus TSV Oldenburg das Aufstiegsrecht verwehrt wurde, dass der Verein keine A-, B- oder C-Jugendmannschaft durchgängig im Spielbetrieb gemeldet hat. Mit der Folge, dass nun der zweite Platz zum direkten Aufstieg berechtigt. Und für den wäre der VfL Wildeshausen in einer mehr als ausgeglichenen Bezirksliga einer von vielen Kandidaten. Zumindest theoretisch.

Doch ob das Gaden-Team nun gegen den Abstieg oder für den Aufstieg spielt – ein Sieg gegen den TuS Varel ist absolute Pflicht. Für den Wildeshauser Coach ist das Spiel vor allem eine Frage der richtigen Einstellung. „Wenn man nicht zu hundert Prozent Einsatz zeigt, dann hat man es auch gegen solch einen Gegner schwer. Wir können uns eigentlich nur blamieren, und Varel hat nichts zu verlieren“, so Gaden zum Kellerkind, das erst sieben Zähler auf der Habenseite und lediglich 16 Saisontore erzielt hat. Neun davon gehen auf das Konto von Sven de Groot, vor dem der 60-Jährige eindringlich warnt.

Gleichermaßen fordert Jürgen Gaden von seinem Team mehr Durchschlagskraft in der eigenen Offensive. Tempo und Einsatz seien in Ordnung gewesen, aber die zündende Idee habe gefehlt, so der Trainer. „Außerdem hat mich das langsame Aufbauen von hinten heraus teilweise genervt“, fordert Gaden Offensivfußball. Ob Kai Schmale mitwirken kann, ist ungewiss. Der Wildeshauser musste im letzten Heimspiel gegen Brake zur Halbzeit ausgewechselt werden und brach am Dienstag das Training frühzeitig ab. Ebenso fraglich ist der Einsatz von Marco Gruel (Wade) und Torwart Sebastian Pundsack, der sich mit einem Pferdekuss herumschlägt. Dafür sind die beiden A-Jugendlichen Marcel Hesselmann und Janek Jacobs gesetzt. · dsc

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