Lupenreiner Hattrick binnen zwölf Minuten

Nitzsche erst eiskalt, dann verletzt raus

 Henning Nitzsche vom VfL Wildeshausen III am Ball.
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Eiskalt: Wildeshausens Henning Nitzsche gelang binnen zwölf Minuten ein lupenreiner Hattrick.

Landkreis – Mit einem lupenreinen Hattrick binnen zwölf Minuten hat Henning Nitzsche dem VfL Wildeshausen III zum Saisonauftakt in der 2. Fußball-Kreisklasse den Weg zum 4:1 über den TSV Großenkneten II geebnet. Währenddessen startete der SC Dünsen mit einer 1:4-Heimniederlage gegen den VfL Stenum III in die neue Spielzeit.

TSV Großenkneten II – VfL Wildeshausen III 1:4 (0:3): VfL-Coach Tim Albus konnte sich am Wochenende gleich doppelt freuen: über die Geburt seines Sohnes Elias und die ersten drei Zähler. Den Sieg hatte maßgeblich Henning Nitzsche zu verantworten. Der Angreifer sorgte fast im Alleingang für die frühe 3:0-Führung der Krandel-Kicker (13./15./24.). „Der Junge ist eiskalt vor dem Tor“, lobte Jannik Wallner seinen Teamkollegen Nitzsche, der wegen muskulärer Probleme zur Pause ausgewechselt werden musste. Dass der Vorsprung beim Kabinengang Bestand hatte, hatten die Platzherren indes Niklas Lang zu verdanken, der zwischen den Pfosten aushalf und zweimal stark parierte. Erst Andreas Wolf konnte den VfL-Keeper zum 1:3 überwinden (62.). „Am Ende haben wir es über Ballbesitz klug zu Ende gespielt“, meinte Wallner. In der Nachspielzeit erzielte der flinke Jonas Matschke, den die Kneter Kreisliga-Reserve nie in den Griff bekam, noch das 4:1 (90.+3).

SC Dünsen – VfL Stenum III 1:4 (0:2): Andy Potthoff war der tragische Held der Partie. Zunächst parierte Dünsens Schlussmann einen von Spielertrainer Dennis Schadwinkel verursachten Foulelfmeter (17.). Doch nur kurz darauf ließ Potthoff einen Flankenball durch die Arme rutschen und ermöglichte Stenums Alexander Ruge somit das 1:0 (19.). Schuldlos war Potthoff beim 2:0, das Lucas Weigelt mit einem sehenswerten Heber aus 18 Metern markierte (26.). Ebenso beim 3:0 durch Jendrik Heinrich, als seine Vorderleute weit aufgerückt waren (50.). Aber auch Dünsen kann schnell umschalten. Einen Konter über Kevin Scholz und Schadwinkel vollendete Welialdeen Adam Ismail zum 1:3 (75.). „Dadurch haben wir nochmal ein bisschen Aufwind bekommen, aber letztlich hat Stenum den Sieg souverän nach Hause gebracht“, resümierte SC-Teammanager Carsten Krudop. Tom Voigt setzte mit dem 4:1 sogar noch einen obendrauf (63.). Bei den Gastgebern machte sich das Fehlen von Domenik Mester (Impfreaktion) negativ bemerkbar. Doch mit dem Sechser, Rückkehrer Bastian Kanli sowie den weiteren Neuzugängen Noah Brüggen, Kevin Scholz, Maximilian Gauerke (alle Borussia Delmenhorst) und David Heinrich (Kickers Ganderkesee) blickt Krudop den nächsten Partien positiv entgegen.

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