HSG Harpstedt/Wildeshausen und TV Neerstedt II mit Problemen in der Defensive

„Unsere Abwehr war nicht Weser-Ems-Liga tauglich“

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Anna Görke (l.) erzielte acht Treffer für die HSG Harpstedt/Wildeshausen.

Wildeshausen/Neerstedt - Mit Niederlagen haben die Weser-Ems-Liga-Handballerinnen der HSG Harpstedt/Wildeshausen und des TV Neerstedt II das Jahr 2015 beendet. Dabei offenbarten beide Teams Schwächen in der Defensivarbeit.

HSG Ihlow/Riepe – HSG Harpstedt/Wildeshausen 30:29 (15:16): „Unsere Abwehr war nicht Weser-Ems-Liga tauglich – da muss man einfach anders zur Sache gehen“, ärgerte sich Gästetrainer Udo Steinberg. Trotz der Schwächen im Eins-gegen-eins verwandelte seine Mannschaft einen 12:15-Rückstand (25.) in eine 16:15-Pausenführung. Im zweiten Abschnitt geriet sie mit 23:27 (52.) ins Hintertreffen. „Aber plötzlich sind wir aufgewacht und haben einen Lauf gestartet“, berichtete Steinberg, dessen Team anderthalb Minuten vor dem Ende plötzlich mit 29:28 vorne lag. Doch dann handelten sich Lana Kracke und Miriam Wachsmann nacheinander Zeitstrafen ein. In doppelter Überzahl glichen die Ostfriesinnen zunächst aus und kamen zwölf Sekunden vor Schluss per Siebenmeter auch noch zum Siegtreffer. „Somit waren zwei Punkte futsch, die uns gut zu Gesicht gestanden hätten. Zumindest ein Unentschieden wäre verdient gewesen“, bilanzierte Steinberg.

HSG Harpstedt/Wildeshausen: Jarren, N. Schröder - Wachsmann (5), J. Krieger, Görke (8/4), Abeln (2), Meyer-Ebrecht (3/1), Oehlerking (4), M. Kracke, F. Schröder (2), Idel (1), Schaper (2/1), L. Kracke (2), Hübner.

HSG Neuenburg/Bockhorn – TV Neerstedt II 28:22 (15:12): Bis zum 6:6 (13.) konnten die Neerstedterinnen die Partie ausgeglichen gestalten, danach lief der Aufsteiger permanent einem Rückstand hinterher. „In der ersten Halbzeit war unsere Abwehr zu offen“, monierte Trainerin Cordula Schröder-Brockshus. Immer wieder konnten die HSG-Angreiferinnen ungehindert hindurch spazieren. Zu allem Überfluss knickte Lisa Mutke mit dem Fuß um und konnte nicht mehr weiterspielen. Im zweiten Abschnitt provozierten die Gäste mit einer defensiven 6:0-Deckung immer wieder Zeitspiel der Friesländerinnen. „Leider haben wir es nicht hinbekommen, die Ballgewinne im Angriff in Tore umzumünzen“, bedauerte Schröder-Brockshus. Zwar erzielte die angeschlagene Sarah Schwarz ihre sechs Treffer allesamt in der zweiten Hälfte, doch ansonsten kam bei den Grün-Weißen viel zu wenig aus dem Rückraum. „Schade, mit ein bisschen mehr Einsatz wäre durchaus ein Punkt drin gewesen“, meinte Cordula Schröder-Brockshus.

mar

TV Neerstedt II: Meyenburg - Jüchter, J. Stuffel, Hohnholt (2), Mutke, Heltriegel (2/2), Ebsen (2), Breuer (1), Lehmkuhl (2), Schulze (4), Schwarz (6), Rasche (3).

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