Harpstedter TB will vierten Platz in der neuen Kreisliga-Saison bestätigen / Defensive soll kompakt bleiben, Offensive muss zulegen

Metschulat: „Es wird nicht einfach, das zu wiederholen“

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HTB-Coach Marcus Metschulat (v.r.) mit seinen Neuzugängen Linus Jasper, Marten Kischkat und Ole Grabowski. Auf dem Bild fehlt der verletzte Marcel Otto.

Harpstedt - Als Vierter war der Harpstedter TB in der vergangenen Saison eine der ganz großen, wenn nicht sogar die größte Überraschung in der Fußball-Kreisliga. „Es wird nicht einfach, das zu wiederholen, aber wir wollen versuchen, daran anzuknüpfen“, sagt HTB-Coach Marcus Metschulat.

Auch in der neuen Spielzeit gibt es wieder Mannschaften, die individuell stärker besetzt sind als der Turnerbund. „Aber wir haben unseren Stil gefunden und machen das als Team“, setzt Metschulat weiter aufs Kollektiv. Allerdings muss er den Verlust von Christopher Hermanns und Bastian Stuckenschmidt auffangen. Besonders der beruflich bedingte Ausstieg von Abwehrstütze Hermanns schmerzt – sportlich wie menschlich. Dass Stuckenschmidt die Herausforderung beim Landesliga-Aufsteiger VfL Wildeshausen angenommen hat, kann Metschulat „absolut nachvollziehen – ich drücke ,Stucka‘ jedenfalls die Daumen“.

Im Gegenzug holte der HTB vier Neuzugänge. Ole Grabowski (vorher SC Colnrade) soll Stammkeeper Christoph Mädler Dampf machen. Als „deutliche Verstärkung für den Defensivbereich“ sieht Metschulat Linus Jasper, der wie Marten Kischkat vom TSV Ippener kommt. An Kischkat schätzt HTB-Coach „seine Zweikampfstärke, sein gutes Auge und seinen guten Schuss“.

Vierter im Bunde ist Marcel Otto. Der technisch versierte Offensivmann vom SV GW Kleinenkneten brach sich in einem Testspiel einen Zeh und war damit der Pechvogel der Vorbereitung. Der 22-Jährige dürfte genau wie Routinier Michael Würdemann (Fußprellung) noch zwei Wochen ausfallen. „Auf diese Verletzungen hätte ich gerne verzichtet“, sagt Metschulat.

Gespannt ist der 38-jährige C-Lizenzinhaber auf die weitere Entwicklung von Nils Klaassen. Der 20-Jährige habe in der Vorbereitung einen großen Sprung gemacht und soll mit seinen Offensivqualitäten dafür sorgen, „dass wir erfolgreicher nach vorne spielen“. Denn 45 erzielte Tore sind nicht viel – nur die letzten Vier trafen seltener. Dafür stellte der HTB mit 37 Gegentoren die zweitbeste Abwehr hinter Meister VfL Stenum (30). „Die kompakte Defensive wollen wir beibehalten“, wünscht sich Metschulat.

mar

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