TV Dötlingen bekommt 1:10-Klatsche verpasst

Harpstedter TB schlägt sich im Spitzenspiel selbst

Der Großenkneter Andre Reimann (rechts) ist vor Dötlingens Johannes Ullerich am Ball.
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Wie im Rausch: Die Großenkneter um Andre Reimann (r.) verpassten Johannes Ullerich und dem TV Dötlingen eine 10:1-Klatsche.

Landkreis – Bislang war an der Spitze der Fußball-Kreisliga alles dicht beieinander. Mit dem 4:2-Erfolg im Topspiel über den Harpstedter TB hat sich Tabellenführer VfR Wardenburg nun ein Vier-Punkte-Polster auf den Verfolger verschafft.

FC Huntlosen – KSV Hicretspor 0:1 (0:0): In der ausgeglichenen Partie standen beide Mannschaften defensiv äußerst stabil. Torraumszenen waren Mangelware. „Für die Zuschauer war es recht langweilig“, meinte Huntlosens Co-Trainer Frank Melle. Nach torloser erster Halbzeit wertete Schiedsrichter Moritz-Konstantin Bommers (VfL Stenum) gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs eine Aktion von Eike Fiedler im Strafraum als Foul. Ahmad Diab ließ sich die Chance nicht entgehen, schickte FC-Keeper Hauke Büsselmann ins falsche Eck und verwandelte zum 1:0 für die Gäste (48.). Die Huntloser erhöhten den Druck, allerdings fehlte ihnen im Angriff die Durchschlagskraft. In der Nachspielzeit bot sich Stefan Merz dann doch noch die Chance zum Ausgleich, aber der Kapitän setzte den Ball aus Nahdistanz über das Tor. „Normalerweise macht er den nachts um drei mit geschlossenen Augen“, bedauerte Melle, zumal „ein Punkt verdient gewesen wäre“.

VfR Wardenburg – Harpstedter TB 4:2 (4:1): „Wardenburg hat das Spiel nicht gewonnen, wir haben es verloren“, philosophierte HTB-Coach Marcus Metschulat. Zwar sei das 1:0 (11.) durch Nino Oeltjebruns schön heraus gespielt gewesen, „aber das zweite, dritte und vierte Tor schießen wir praktisch selbst“, meinte Metschulat. Mit haarsträubenden Patzern luden die Gäste den Klassenprimus praktisch zum Toreschießen ein. Oeltjebruns (21.), Jonas Knoblauch (36.) und Sebastian Vogelsang (42.) durften jeweils allein auf Keeper Henrik Reineberg zulaufen und nahmen dankend an – 4:0. Nach einem Lattentreffer von Magnus Ellermann staubte Niklas Fortmann zum 1:4 ab (45.+1). „In der zweiten Halbzeit haben wir drei, vier glasklare Dinger – leider machen wir sie nicht rein“, monierte Metschulat. Erst in der 88. Minute gelang Hannes Neuhaus das 2:4. „Ich bin überzeugt, dass das Spiel kippt, wenn wir frühzeitig den Anschluss hergestellt hätten“, erklärte Metschulat.

VfL Wildeshausen II – TV Falkenburg 2:1 (2:1): Die Krandel-Kicker begannen furios und legten durch Andreas Kari (5.) und Marco D’Elia (12.) ein schnelles 2:0 vor. „Die erste Halbzeit war grandios! Leider haben wir nur zwei Tore gemacht“, sagte VfL-Coach Georg Zimmermann. Für seinen Geschmack hätten es „fünf oder sechs sein müssen“. Stattdessen nutzte Nils-Sören Wendlandt einen kapitalen Wildeshauser Abwehrfehler zum 1:2 (44.). Mitte der zweiten Hälfte sah Robin Landgraf wegen Nachtretens glatt Rot (67.). In Unterzahl gerieten die Platzherren gehörig unter Druck. „Mit Einsatz und Moral haben wir den Vorsprung über die Zeit gerettet. Die Bereitschaft, bis zur letzten Minute alles zu geben, stimmt“, freute sich Zimmermann.

TSV Großenkneten – TV Dötlingen 10:1 (2:1): Beim Kabinengang deutete nichts, aber wirklich gar nichts auf ein Debakel für Dötlingen hin. Die Gäste waren sogar in Führung gegangen. Niclas Schemionek spielte Joost Hoffrogge frei, der TSV-Schlussmann Paul Kues zum 1:0 überlupfte (19.). Mattis Asche besorgte das 1:1 (32.), kurz vor dem Pausenpfiff markierte Yannick Bauer das 2:1 für Großenkneten (45.+2). Gleich nach Wiederbeginn gelang Timo Pöthig das 3:1, bei dem Dötlingens Torhüter Marc-Julian Höfken keine glückliche Figur abgab (47.). „Danach ging bei uns gar nichts mehr, während sich Kneten in einen Rausch gespielt hat“, staunte Trainer Joachim Puchler. Asche (52.), Bauer (59./89.), Pöthig (67.), Silas Kevin Beewen (73.), Finn Kämper (76.) und Hauke Krumland (87.) schickten sein Team mit einer zweistelligen Klatsche auf die Heimfahrt. „Nach dem 1:3 haben sich alle aufgegeben. Das geht gar nicht!“, schimpfte Puchler.

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