Harpstedter TB lässt beim 0:3 in Großenkneten beste Tormöglichkeiten aus

Metschulat-Crew erhält Lehrstunde in Sachen Effizienz

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HTB-Rechtsverteidiger Rick Schramm versuchte viel und motivierte seine Nebenleute – doch auch er konnte die 0:3-Niederlage beim TSV Großenkneten nicht verhindern.

Harpstedt - Auf eigenem Platz bleibt Fußball-Kreisligist TSV Großenkneten eine Macht. Auch der Tabellendritte Harpstedter TB vermochte es am Freitagabend nicht, der Crew von TSV-Trainer Klaus Delbanco die erste Saisonniederlage in der Energie-Concept-Arena beizubringen. Durch das 3:0 (1:0) holte Großenkneten im siebten Heimspiel den fünften Sieg und rückte zumindest bis Sonntag auf den vierten Platz vor.

„Aufgrund der Chancenauswertung ist Knetens Sieg nicht unverdient“, musste HTB-Coach Marcus Metschulat anerkennen. Denn während seine Mannschaft wieder einmal beste Gelegenheiten ausließ, erwiesen sich die Gastgeber als Meister der Effizienz.

Nachdem HTB-Torjäger Christian Goritz die Führung verpasst hatte (25.), hielt Großenknetens Pascal Grüner aus 25 Metern einfach mal drauf – und der Ball schlug unhaltbar für Christoph Mädler vom Schützen aus oben links zum 1:0 im Winkel ein (28.). Kurz vor der Pause vergab Nils Klaassen die Chance zum Ausgleich (43.). Unmittelbar nach Wiederanpfiff scheiterte Goritz mit einem Freistoß (47.).

Auf der Gegenseite nahm Andre Reimann einen Abpraller mit dem Oberschenkel an und beförderte die Kugel zum 2:0 oben rechts in den Knick (50.). Wieder hatte Mädler keine Abwehrchance. Doch damit nicht genug: Wenig später köpfte TSV-Kapitän Sven Peters eine Flanke von Pascal Grüner zum 3:0 ein (56.). „Bis dahin hatte Großenkneten eine 100-prozentige Trefferquote“, staunte Marcus Metschulat.

Die Gäste gaben sich nicht auf und hatten durch Klaassen (65.) und Goritz (70./Freistoß) gute Möglichkeiten zur Resultatsverbesserung. „Aber heute war so ein Tag – da klappen die halt nicht“, haderte Metschulat mit dem Abschlusspech.

„In Sachen Moral kann ich den Jungs nichts vorwerfen. Spielerisch haben wir sicherlich nicht alles abgerufen, was wir können – da haben wir den letzten Zug vermissen lassen“, bilanzierte der HTB-Coach. Ein Sonderlob zollte er Rechtsverteidiger Rick Schramm: „Rick hat viel versucht, bis zum Schluss motiviert und die Jungs mitgezogen.“

mar

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