Ole Volkmer macht den Unterschied

Dreifacher Torschütze und Vorbereiter beim 4:3-Derbysieg über den VfL Wildeshausen

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Mann des Spiels: Ole Volkmer (l.) war im Derby an allen vier DHI-Treffern beteiligt. 

Harpstedt - Die A-Junioren des VfL Wildeshausen haben zum Saisonauftakt in der Fußball-Bezirksliga Comeback-Qualitäten bewiesen. Dreimal konnte der Aufsteiger am Mittwochabend im Derby bei der SG DHI Harpstedt einen Rückstand aufholen, musste sich letztlich aber mit 3:4 (1:2) geschlagen geben. Den Unterschied machte Ole Volkmer aus: Harpstedts Offensivmann erzielte selbst drei Treffer und bereitete den vierten vor. Das Siegtor markierte er zwei Minuten vor Schluss per Seitfallzieher. Anschließend wurde Volkmer unter dem Beifall des DHI-Anhangs ausgewechselt.

„Es war kein schönes, aber ein kampfbetontes Spiel mit dem glücklicheren Ausgang für uns“, bilanzierte Michael Würdemann. Der DHI-Coach freute sich über den „schönen Start in die Saison“. Auch sein Wildeshauser Kollege Maximilian Iken war trotz der Niederlage keinesfalls unzufrieden. „Meine Jungs haben ein gutes Spiel gemacht. Obwohl in Jasper Dahmke, Dominik Peetz und Jonas Wilk drei absolute Leistungsträger gefehlt haben, haben sie einen couragierten Auftritt hingelegt. Ich denke, ein Punkt wäre verdient gewesen“, meinte der VfL-Trainer.

Damit lag er nicht falsch. Denn die Krandel-Kicker machten ihre technische Unterlegenheit durch Laufbereitschaft und Einsatz mehr als wett. Trotzdem gerieten sie bereits nach acht Minuten erstmals ins Hintertreffen. Ole Volkmer besorgte das 1:0. Doch die Gäste fanden immer besser in die Partie. Deshalb war der Ausgleich nicht unverdient. Nach Foul an Jakob Iken verwandelte VfL-Kapitän Leon Hoppe den fälligen Strafstoß zum 1:1 (27.). Kurz darauf fand ein Treffer von Harpstedts Mewes Wessel wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung keine Anerkennung (32.). Stattdessen brachte Volkmer die Platzherren wieder in Führung – 2:1 (35.).

In der zweiten Halbzeit egalisierte Leon Hoppe erneut. Sein fulminanter Freistoß schlug exakt zum 2:2 im Torwinkel ein (52.). Auch das 3:2 entsprang einem Freistoß: Volkmer ließ den von Hendrik Wessel getretenen Ball abtropfen, und Christoph Kammann musste die Kugel nur noch über die Linie drücken (70.). Der Vorsprung hielt jedoch nicht lange, bis Dlofan Alhaidar eine Energieleistung aus spitzem Winkel zum 3:3 vollendete (78.). Das letzte Wort hatte dann jedoch Ole Volkmer . . . 

mar

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