Stefanie Hanuscheck gibt im Kellerduell ihr Saisondebüt

Für Handball-Oberligist TV Neerstedt zählt gegen Schlusslicht HSG Bützfleth/Drochtersen nur ein Sieg

Stefanie Hanuscheck hält während einer Auszeit eine Wasserflasche in der Hand.
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Jetzt geht’s los: Die ersten vier Saisonspiele hat Stefanie Hanuscheck verpasst. Ab sofort mischt die Linksaußen des Oberligisten TV Neerstedt wieder mit.

Neerstedt – Wenn nicht jetzt, wann dann? Vier Spiele haben die Oberliga-Handballerinnen des TV Neerstedt absolviert – ein Sieg ist dabei noch nicht herausgesprungen. Bisher steht beim Team von Trainerin Cordula Schröder-Brockshus nur der eine Zähler vom 23:23 beim TV Dinklage auf der Habenseite. Nach einer vierwöchigen Pause geht es für den Tabellenvorletzten am Sonntag, 15 Uhr, mit dem Kellerduell bei Schlusslicht HSG Bützfleth/Drochtersen weiter.

Die HSG Bützfleth/Drochtersen hat bei ihren beiden bisherigen Auftritten vor eigenem Anhang gegen die SG Findorff (22:32) und den Wilhelmshavener HV (22:33) deutliche Niederlagen kassiert. „Bützfleth ist noch nicht richtig angekommen in dieser Saison. Das ist auf jeden Fall ein machbarer Gegner. Für uns kann nur ein Sieg das Ziel sein“, ist sich Cordula Schröder-Brockshus der Bedeutung der Partie bewusst. „Bützfleth agiert mit einer defensiven 6:0-Deckung“, weiß die Übungsleiterin der Gäste und fordert deshalb von ihrem Rückraum mehr Durchschlagskraft. An diesem Manko haben die Grün-Weißen in den vergangenen Wochen im Training intensiv gearbeitet.

Derweil verloren die Neerstedterinnen am Dienstag ein Testspiel gegen Landesliga-Primus HSG Hunte-Aue Löwen mit sechs Toren Differenz. „Trotz der Niederlage war das ganz okay. Die Löwen sind in dieser Saison mit einer starken Truppe unterwegs – gefühlt ist das ein Oberligist“, sagt Cordula Schröder-Brockshus über die „gute Standortbestimmung“. Allerdings hatte sie nach der Partie eine verletzte Spielerin zu beklagen. „Johanna Stuffel hat sich an der Schulter verletzt. Sie kann den Arm nicht richtig heben“, rechnet Cordula Schröder-Brockshus mit einem mehrwöchigen Ausfall ihrer Kreisläuferin. Für Stuffel rückt Neele Wintermann aus der Reserve in den Kader. „Neele fährt als Backup für Lisa Rangnick mit“, erläutert Schröder-Brockshus. Rangnick ist ebenso erkältet wie Linkshänderin Leonie Voigt. Als weitere Alternative für die Nahwurfzone steht Delia Mathieu bereit.

Ihr Saisondebüt gibt am Sonntag Stefanie Hanuscheck. Neerstedts Linksaußen hatte die ersten vier Saisonspiele aus privaten Gründen verpasst.

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